Do., 14.06.2018

Großer Umbau im Marta – neue Ausstellung wird am 22. Juni eröffnet »Lass dich überraschen!«

Diese Installation des Chinesen Song Dong soll im Innern total verspiegelt werden. Für die Dauer der Ausstellung soll der Raum, der 30 Personen Platz bietet, auch von Gruppen genutzt werden können. Fest geplant ist bereits ein Yoga-Kursus.

Diese Installation des Chinesen Song Dong soll im Innern total verspiegelt werden. Für die Dauer der Ausstellung soll der Raum, der 30 Personen Platz bietet, auch von Gruppen genutzt werden können. Fest geplant ist bereits ein Yoga-Kursus.

Von Hartmut Horstmann

Herford (WB). Auf dem Boden Geröll, an anderer Stelle ein Gerippe aus Stahl, und immer wieder Hämmern: Im Marta stehen alle Zeichen auf Umbau. Bis zum 22. Juni besteht noch Zeit, um aus dem Gerüst mit einem Durchmesser von neun Metern einen Raum voller Innenspiegel und Außenfenster werden zu lassen. Denn dann wird die Ausstellung »Willkommen im Labyrinth« eröffnet.

Sechs Kunstschaffende beteiligen sich an der Präsentation mit sechs großen Rauminstallationen. Eine gewisse Unübersichtlichkeit ist Programm – aber zum Labyrinth gehört immer auch die Bereitschaft sich positiv auf neue Pfade einzulassen.

Rätsel gibt in seinem aktuellen Zustand der Beitrag von Christian Odzuck auf. Auf der einen Seite Schutt und Backsteine, auf der anderen Seite Säulen in Aluminium-Verkleidung: Wie sieht dieser lang gezogene Raum bis zum Freitag aus? Eine Wand solle hinzukommen, verrät Marta-Pressesprecherin Daniela Sistermanns. Man darf gespannt sein – Big Move im Marta.

Rauminstallation des Künstlers Song Dong

Eine besondere Rauminstallation soll der Beitrag des chinesischen Künstlers Song Dong werden. Was sich derzeit als Gerüst präsentiert, soll bis zum 22. Juni von innen total verspiegelt sein. »Dieser Raum wird Sie umhauen«, sagt Daniela Sistermanns. Und Kuratorin Ann Kristin Kreisel erläutert kurz, welche Pläne das Marta mit der Installation hat. Im Innern sollen sich Gruppen für Sitzungen oder dergleichen treffen können, fest gebucht ist bereits ein Yoga-Kursus. Für die Kuratorin ist es ein »Raum zum Runterkommen«.

Rote Fäden, die von der Decke hängen, dominieren den Raum, den die Japanerin Chiharu Shiota gestaltet. Im Nachbarraum stehen fünf Türen, die in das immer dichter werdende Geflecht noch eingebaut werden sollen. Auch hier lässt sich ein Lied von Rudi Carrell zitieren: »Lass dich überraschen!«

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