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Mi., 06.12.2017

IHK-Umfrage zum Wirtschaftsstandort vorgestellt Hiddenhauser Unternehmen beklagen Fachkräftemangel

Heinrich Peter Wehrmann, Inhaber Edeka Wehrmann, Uwe Hülsmann, Geschäftsführer Gartenwelt Hülsmann und Vorsitzender Werbegemeinschaft Schweicheln, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, Rainer Döring, Geschäftsführender Gesellschafter Expert Döring und Vizepräsident IHK Ostwestfalen, Michael Wunram, Geschäftsführer Eggersmann, Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, und Andreas Gehring, Geschäftsführer Remmert Industrielacke, haben gestern im Anschluss an eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Remmert über den Wirtschaftsstandort Hiddenhausen und die IHK-Standortumfrage diskutiert.

Heinrich Peter Wehrmann, Inhaber Edeka Wehrmann, Uwe Hülsmann, Geschäftsführer Gartenwelt Hülsmann und Vorsitzender Werbegemeinschaft Schweicheln, Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, Rainer Döring, Geschäftsführender Gesellschafter Expert Döring und Vizepräsident IHK Ostwestfalen, Michael Wunram, Geschäftsführer Eggersmann, Harald Grefe, stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer, und Andreas Gehring, Geschäftsführer Remmert Industrielacke, haben gestern im Anschluss an eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Remmert über den Wirtschaftsstandort Hiddenhausen und die IHK-Standortumfrage diskutiert. Foto: Koteras-Pietsch

Von Karin Koteras-Pietsch

Hiddenhausen (WB). 48 Betriebe aus Hiddenhausen haben an der jüngsten IHK-Standortumfrage teilgenommen. 89 Prozent von ihnen würden jederzeit wiederkommen.

Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage, die gestern im Rahmen eines Wirtschaftsgespräches der IHK bei der Firma Remmert Industrielacke vorgestellt wurden. Für Hiddenhausen gab es insgesamt die Note 2,6. Damit liegt die Gemeinde über dem Ergebnis des Kreises Herford mit 2,8 und an dritter Stelle im Kreis hinter Rödinghausen und Kirchlengern.

Am zufriedensten seien die Betriebe mit den Einkaufsmöglichkeiten, der Straßenanbindung und der Nähe zu den Zulieferern, trug Rainer Döring, Vizepräsident der IHK Ostwestfalen vor. »Stärken zeigen sich auch bei den Betreuungsangeboten für pflegebedürftige Angehörige, Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie Standortimage der Region OWL«, berichtete Döring weiter. »Auch die Wirtschaftsfreundlichkeit von Bevölkerung, Politik und Verwaltung wird im Kreisvergleich ebenfalls durchweg positiv gesehen.«

Kritik an Breitbandversorgung

Als erfreulich stellte er heraus, dass die meisten Betriebe in Hiddenhausen sich wieder für die Gemeinde als ihren Wirtschaftsstandort entscheiden würden, im Kreisvergleich laut Döring der erste Platz. Es gebe aber auch Kritik an der Kommune. Der größte Handlungsbedarf zeigt sich aus Sicht der Hiddenhauser Unternehmen laut IHK-Umfrage bei der Verfügbarkeit von Fachkräften, gefolgt von Breitbandversorgung, Gewerbesteuer und Ausbildungsreife der Jugendlichen.

15 Unternehmen wollen sich in den nächsten fünf Jahren am Standort Hiddenhausen vergrößern, vier verkleinern. Das bedeutet, dass es einen Bedarf an Erweiterungs- oder Alternativflächen gibt. Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer berichtete dazu, dass man darum bemüht sei, das Interkommunale Gewerbegebiet Oberbehme, in dem in den vergangenen Jahren 800 Arbeitsplätze geschaffen wurden, zu vergrößern. Zum Thema Gewerbesteuer merkte Rolfsmeyer an, dass diese seit 2013 mit 435 Prozent auf einem stabilen Niveau seien.

Erweiterung der Betriebe fördern

In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass man nicht nur die Erweiterung der Betriebe fördern, sondern auch den Bestand unterstützten möchte, etwa im Industriegebiet Bustedt. Sein Ausblick umfasst die Förderung von Schulen, Kindergärten und OGS, die Erweiterung des Interkommunalen Gewerbegebietes, den Breitband-Ausbau, Erhaltung und Sanierung der Infrastruktur sowie die ärztliche Versorgung.

Kommentare

Woran liegt das:

Am zufriedensten seien die Betriebe mit der Straßenanbindung und der Nähe zu den Zulieferern, weil die Gemeinde nichts besseres zu tun hatte, in Zusammenarbeit mit der Behörde Straßen NRW, die Bünder Straße als A 230 zu machen, da fahren tagtäglich und Nachts mehr Autos durch als auf der A 2, die kommt einem vor wie eine ruhige Seitenstraße, Was hat die Politik den Bürgern/Anwohnern der Bünder Straße (A230) bloß angetan. Die Gemeinde kennt keinen Lärmschutz, Umweltbelastung etc. Und es soll ja noch Schlimmer kommen eine Geistig Schwachsinnige Idee die B 61 2-Spurig in die Bünder Straße zu machen wo nach 100 m 1-spurig werden soll, wer denkt sich so einen geistigen Schwachsinn aus, Politiker und Behörden, und der Sachverständige wußte von rein gar nichts. Man könnte das ändern, aber das interessiert die Politik rein gar nicht, denn dann müsste sie ja was für die Bevölkerung tun, und das geht rein gar nicht.

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