Do., 28.12.2017

Oberfeuerwehrmann Kevin Konrad (21) zeigt sein Equipment Mit dieser Ausrüstung geht es für Feuerwehrmänner in den Einsatz

Oberfeuerwehrmann Kevin Konrad (21) setzt die Ausrüstung in Szene: Eigentlich ist er Verwaltungsauszubildender. Wenn’s brennt, dann schlüpft er für den Löschzug Eilshausen der Freiwilligen Feuerwehr Hiddenhausen in seine Einsatzkluft. Neben feuerfester Jacke und Hose haben die Retter unter anderem Atemgeräte und schweres Spezialwerkzeug dabei.

Oberfeuerwehrmann Kevin Konrad (21) setzt die Ausrüstung in Szene: Eigentlich ist er Verwaltungsauszubildender. Wenn’s brennt, dann schlüpft er für den Löschzug Eilshausen der Freiwilligen Feuerwehr Hiddenhausen in seine Einsatzkluft. Neben feuerfester Jacke und Hose haben die Retter unter anderem Atemgeräte und schweres Spezialwerkzeug dabei. Foto: Jan Gruhn

Von Jan Gruhn

Hiddenhausen (WB). Wenn Oberfeuerwehrmann Kevin Konrad (21) seine Ausrüstung für den Einsatz anlegt, kommen schnell einige Kilogramm zusammen.

Seit dreieinhalb Jahren fährt er regelmäßig für die Freiwillige Feuerwehr Hiddenhausen im Löschzug Eilshausen los, um andere Menschen zu retten. Für das WESTFALEN-BLATT hat er sein Equipment Stück für Stück in Szene gesetzt.

Auch wenn die Aufgaben der Feuerwehr heute weitaus mehr umfassen – die Brandbekämpfung gehört dazu. Deshalb müssen Hose und Jacke auch hohen Temperaturen standhalten können. »Die Kleidung soll zum Beispiel bei einer Durchzündung schützen«, erklärt Löschzugführer Bernd Gante (41).

Die Jeans bleibt drunter

Beim Einsatz muss es schnell gehen: Deswegen ließen die meisten Kameraden die Alltagskleidung an, wenn sie in die Einsatzkleidung schlüpfen. »Ich trage meistens Jeans. Im Sommer kann es dann in der Hose ganz schön warm werden«, weiß Konrad. »Aber im Winter ist das kein Problem.« Auf den Kopf kommt der Helm mit dem markanten Nackenschutz, auch holländisches Tuch genannt.

Dann geht es ab auf den Einsatzwagen, in dem unter anderem auch das Halligan-Tool auf seinen Einsatz wartet. Ein multifunktionelles Brecheisen für versperrte Türen. Hinter den Sitzen stehen die Pressluft-Geräte bereit. An die Beatmungsmaske angeschlossen, können sie die Feuerwehrleute jeweils für etwa eine halbe Stunde mit frischer Luft versorgen. »Alles in allem sind das etwa 20 Kilo, die man da am Körper hat«, erklärt Löschzugführer Gante.

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