Sa., 03.03.2018

Sechstklässler der Olof-Palme-Gesamtschule sind »Fit und Fair im Netz« unterwegs Fake-News auf der Spur

Die Klassensprecher der fünf sechsten Klassen der Olof-Palme-Gesamtschule mit den Projektleitern und Sponsoren des Projektes »Fit und fair im Netz«, (hinten von links) Eva-Lotte Heine, Klaus Wenske, Bettina Diekmann und Tanja Burmann.

Die Klassensprecher der fünf sechsten Klassen der Olof-Palme-Gesamtschule mit den Projektleitern und Sponsoren des Projektes »Fit und fair im Netz«, (hinten von links) Eva-Lotte Heine, Klaus Wenske, Bettina Diekmann und Tanja Burmann. Foto: Ruth Matthes

Von Ruth Matthes

Hiddenhausen (WB). Die neuen Medien bestimmen immer stärker das Leben der Jugendlichen – auch in der Schule. Die Olof-Palme-Gesamtschule nahm dies zum Anlass ihre Sechstklässler auf die Gefahren und Chancen des Internets und der sozialen Medien aufmerksam zu machen.

Alle fünf Klassen haben zwei Tage lang im benachbarten Haus der Jugend an dem Projekt »Fit und fair im Netz« teilgenommen, das Eva-Lotte Heine von Femina Vita gemeinsam mit Schulsozialarbeiter Klaus Wenske und Susanne Pilgrim von Haus der Jugend leiteten. Am Donnerstag präsentierten die Schüler die Ergebnisse ihrer Projekttage im Rahmen des Jahrgangstreffs.

Regeln für WhatsApp-Gruppe

Im Publikum saß auch Bettina Diekmann, die als Vertreterin des Lions Clubs Herford-Radewiga gekommen war. Der Club hatte mit einer Finanzspritze von 1500 Euro an den Förderverein das Projekt mit ermöglicht. »Der Kreis beteiligte sich seinerseits mit 1920 Euro«, berichtete Unterstufenleiterin Tanja Burmann.

Wie Eva-Lotte Heine erklärte, hätten die Klassen zunächst ihren Umgang mit Medien reflektiert. Dabei habe sich herauskristallisiert, dass WhatsApp das wichtigste Kommunikationsmedium der Klassen ist. Damit hier alles reibungslos läuft und Mobbing und Spam-Nachrichten keine Chance haben, erarbeiteten die Schüler Regeln für die klasseneigene WhatsApp-Gruppe. Wie sie anhand von Plakaten erklärten, sei für sie wichtig, dass es eine begrenzte Chat-Zeit gibt, dass nur Fotos von Aufgaben und wichtige Nachrichten, die im Zusammenhang zur Schule stehen, und keine Beleidigungen gepostet werden.

Faktencheck

Ein zweites großes Thema, zu dem die Kinder gearbeitet hatten, waren Fake-News. Sie lernten, wie sie Nachrichten, die ihnen zweifelhaft vorkommen, per Quellenkritik und Faktencheck auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können. Da Mädchen und Jungen ein unterschiedliches Medienverhalten haben, wurden die Gruppen teilweise auch getrennt betreut.

Ihre Recherche nahmen sie noch an Tablets von Femina Vita und dem Haus der Jugend vor. Ab 2020, so erklärte Schulleiterin Jutta Richter, würden Tablets auch im Unterricht eingesetzt.

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