Mo., 16.04.2018

Chor Injoy tritt mit Kammermusik-Ensemble »The Chambers« auf Gospelsongs und Streichersound

Von Annika Tismer

Hiddenhausen (WB). Dieses Konzert ist gleich in mehrerlei Hinsicht eine absolute Premiere gewesen. Nicht nur, weil der Gospelchor Injoy für diesen Abend eigens ein ganz neues Stück einstudiert hatte, sondern vor allem, weil er zum ersten Mal in seiner Geschichte zusammen mit dem Kammermusik-Ensemble »The Chambers« aufgetreten ist.

Wer erwartet hatte, dass dieser Abend von klassischer Kammermusik gefüllt sein würde, der dürfte gleich nach den ersten Minuten überrascht gewesen sein. Denn das Ensemble aus Musikern der Jungen Philharmonie Köln hat ein weit umfangreicheres Repertoire, von dem sich die Zuhörer in der ausverkauften evangelischen Kirche in Eilshausen überzeugen konnten.

Standing Ovations

Vor allem hatten sie an diesem Abend Titel dabei, die perfekt zum Motto des Chores – »Gospel and more…« – passten. Gleich zu Beginn spielten die Musiker »Eleanor Rigby« von John Lennon und Paul McCartney und sorgten damit schon nach dem ersten Titel für tosenden Applaus.

Als zu Titeln, wie »Scarborough Fair«, »You raise me up« oder »Hallelujah« auch noch der Gospelchor hinzu kam, kannte das Publikum kein Halten mehr. Schon während des Konzertes gab es stehende Ovationen. Begeistert nahm das Publikum auch Michael W. Smith’ »I will rejoice« auf, das der Gospelchor an diesem Abend zum ersten Mal präsentierte. Eine weitere kleine Premiere, die für tosenden Beifall sorgte.

Internationales Flair

Zum Mitsingen brachte der Chor seine Zuhörer schließlich mit Fred Hammonds »Jesus be a fence«. »In den USA gibt es Pastoren, die ihre Gemeinde durch lebendige Zurufe zum Mitsingen animieren. Das wollen wir heute auch hier mitten in OWL schaffen«, sagte Sängerin Heike Wilson und forderte die Menge auf, mitzusingen. Die tat das nur allzu gerne und brachte so ein wenig internationales Flair in die Eilshauser Kirche.

Dieses Flair strahlte auch das international besetzte Kammermusikensemble aus. »Wir haben Musiker aus den unterschiedlichsten Ländern dabei und wir musizieren wunderbar miteinander. Ich finde, dies ist auch ein Zeichen, das man in die Welt hinaus schicken sollte«, sagte Lutz Dollfuß, Manager der »Chambers«.

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