Do., 14.06.2018

Hobby-Ornithologe Martin Richter stellt im Holzhandwerksmuseum aus Heimische Vögel und ihr Federkleid

Martin Richter hat eine amtliche Genehmigung zum Federsammeln. Einige zeigt er im Holzhandwerksmuseum.

Martin Richter hat eine amtliche Genehmigung zum Federsammeln. Einige zeigt er im Holzhandwerksmuseum. Foto: Ruth Matthes

Von Ruth Matthes

Hiddenhausen (WB). Seit seiner Jugend ist Martin Richter fasziniert von der Vielfalt der Vogelwelt. Vor 18 Jahren zog der gebürtige Wuppertaler nach Hiddenhausen und seither erkundet er auch diese Region. Das Ergebnis seiner Recherche hat er in der Ausstellung »Vögel der Heimat und ihre Federn« zusammengestellt, die bis 26. August im Holzhandwerksmuseum in Hiddenhausen zu sehen ist.

Stellwände mit Fotografien

Der 82-Jährige hat auf mehreren Stellwänden Fotografien und kurze informative Texte über 75 heimische Vogelarten zusammengetragen. Der Besucher erfährt Interessantes über die Lebenswelt der Greifvögel Sperber und Habicht ebenso wie über die lautstarken Buntspechte oder die unauffällige Grasmücke und die seltene Zwergschnepfe.

Umfangreiche Federsammlung

»Einen Großteil der Ausstellung habe ich bereits vor zehn Jahren bei der Ornithologentagung in Quernheim ausgestellt«, erinnert sich Richter. Für das Holzhandwerksmuseum, in dessen Förderverein er aktiv ist, hat er sie um seine reiche Sammlung an Federn ergänzt. Da er zudem Philatelist ist, hat Richter auch Vogel-Briefmarken hinzugefügt. »Die größte Feder stammt von einem Kolkraben, der mittlerweile auch in unserer Region zu finden ist, die kleinste von einem Wintergoldhähnchen, das einigen zum ersten Mal begegnen dürfte«, erzählt er. Der Hobbyornithologe hat die Federn jeweils der Körperform entsprechend angeordnet.

Gruppenführungen möglich

Richter weiß mittlerweile genau, wo er die Federn suchen muss, nämlich an den Stellen, wo Habicht und Sperber ihre Beute rupfen. »Am meisten findet man Amseln, Meisen und Sperlinge«, erzählt der Sammler, den es immer wieder reizt, die Federn zu bestimmen. 140 Arten hat er mittlerweile gefunden. Zu sehen ist die Ausstellung sonntags von 14 bis 17 Uhr. Interessenten an einer Gruppenführung können sich unter Tel. 05223/84882 melden.

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