Fr., 13.07.2018

Verwaltungsfachangestellte können vielseitig eingesetzt werden – mit Video Gemeinde Hiddenhausen sucht Azubis

Auch der Außendienst gehört zum Beruf des Verwaltungsfachangestellten. Hier besuchen Ausbildungsleiterin Jutta Schnitker, Kevin Konrad und Anna-Lena Dierker (von links) Baustellenkoordinator Jan Westerhold auf der Baustelle an der Birkenstraße.

Auch der Außendienst gehört zum Beruf des Verwaltungsfachangestellten. Hier besuchen Ausbildungsleiterin Jutta Schnitker, Kevin Konrad und Anna-Lena Dierker (von links) Baustellenkoordinator Jan Westerhold auf der Baustelle an der Birkenstraße. Foto: Matthes

Von Ruth Matthes

Hiddenhausen (WB). Ob Haushaltplanung, Baustellenkoordination, Trauungen, oder Knöllchen verteilen: All diese Tätigkeiten fallen in den Aufgabenbereich eines Verwaltungsfachangestellten. Die Gemeinde Hiddenhausen sucht derzeit junge Leute, die diesen Berufsweg einschlagen wollen.

»Die Ausbildung ist abwechslungsreicher als viele denken«, sagt Kevin Konrad, der gerade seine Abschlussprüfung als Verwaltungsfachangestellter erfolgreich abgeschlossen hat und bei der Gemeinde eine Stelle im Ordnungsamt bekommen hat. »Ich mag den Kontakt mit Menschen, und so bin ich beim Ordnungsamt, zu dem Bürger- und Wahlbüro, Standesamt, Asylbereich, Feuerwehr, Gewerbe, Gaststätten, Verkehrssicherung und ruhender Verkehr gehören, genau richtig«, sagt er. Während der dreijährigen Ausbildung, die durch Blockunterricht am Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Bünde ergänzt wird, hat der 21-Jährige aber auch alle anderen Ämter durchlaufen.

Durch alle Ämter

Das sind in Hiddenhausen das Amt für zentrale Dienste, das sich unter anderem um Personal, EDV und Ratsangelegenheiten kümmert, der Finanzbereich mit der Haushaltsplanung, das Umweltamt sowie das Amt für Schule, Sport und Kultur, zu dem auch Denkmalschutz und Öffentlichkeitsarbeit gehören. Hinzu kommen das Sozialamt sowie das Amt für Gemeindeentwicklung, in dem die Azubis Einblick in die Bauleitplanung, Bauanträge, Grundstücksgelegenheiten und Abwasserberatung erhalten.

»Das ist der Vorteil einer kleineren Verwaltung wie unserer«, sagt Ausbildungsleiterin Jutta Schnitker. »Die Azubis werden zum Allrounder und können auch einmal eine Aufgabe selbstständig in Angriff nehmen.«

Aufstiegschancen

Auf die Idee, sich bei der Verwaltung zu bewerben, ist Kevin Konrad über ein Praktikum gekommen, das er bei der Gemeinde gemacht hat. Bei seiner Kollegin, Anna-Lena Dier­ker (21), die ebenfalls gerade übernommen wurde, war es ähnlich. Während ihrer Zeit am Bünder Freiherr-vom-Stein-Gymnasium hat sie ein Betriebspraktikum in einer anderen Verwaltung gemacht. »Als Zahlenmensch hat mich besonders die Buchhaltung und das Finanzwesen gereizt«, erzählt sie. Dort hat sie nun auch eine Stelle erhalten. Derzeit kümmert sie sich vertretungsweise um die Grundbesitzabgaben. »Ich würde mich gerne noch weiterbilden und den Verwaltungsfachwirt anhängen«, sagt sie. Das freut Jutta Schnitker: »Wir stehen den Weiterbildungswünschen der Mitarbeiter sehr offen gegenüber.«

Für den Sommer 2019 sucht sie zwei bis drei Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellten. Die Übernahmechancen seien derzeit sehr gut. Mindestvoraussetzung ist die Fachoberschulreife. »Die Bewerber sollten Spaß am Umgang mit Menschen und am Organisieren haben, zuverlässig sein, keine Scheu vor dem Lesen von Gesetzestexten haben und die Rechtschreibung beherrschen«, zählt sie auf. Bewerbungsschluss ist der 3. August. Nähere Infos unter Telefon 05221/964335.

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