Mi., 21.09.2016

Stahl- und Betonstützen sanierungsbedürftig – Wiedereröffnung erst am 4. Oktober Aqua Fun: Revisionsarbeiten dauern an

Ursprünglich sollte das Freizeitbad Aqua Fun bereits am kommenden Montag wieder öffnen. Doch die Wartungs- und Reparaturarbeiten verlängern sich noch um eine Woche, weil einige Stahl- und Betonstützen saniert werden müssen.

Ursprünglich sollte das Freizeitbad Aqua Fun bereits am kommenden Montag wieder öffnen. Doch die Wartungs- und Reparaturarbeiten verlängern sich noch um eine Woche, weil einige Stahl- und Betonstützen saniert werden müssen. Foto: Daniel Salmon

Von Daniel Salmon

Kirchlengern (WB). Bereits seit dem 5. September ist das Freizeitbad Aqua Fun in Kirchlengern wegen turnusmäßiger Wartungs- und Reparaturarbeiten geschlossen. Eigentlich sollte die Maßnahme am kommenden Montag abgeschlossen sein. Doch daraus wird nun nichts.

Stattdessen müssen sich Schwimmer wohl noch bis Dienstag, 4. Oktober, gedulden – eine Woche länger als ursprünglich geplant. Darüber informiert die Kommune mit einer knappen Meldung auf ihrer Internetseite. Der Grund für die Verzögerung wird im Netz allerdings nicht explizit genannt.

Eine Antwort auf Frage nach der längeren Dauer der Maßnahmen weiß allerdings Karl-Heinz Saße, Fachbereichsleiter Planen, Bauen, Technische Dienste im Kirchlengeraner Rathaus. Denn die Statik einiger Pfeiler bereitete den Verantwortlichen Sorgen.

»Wir wussten, dass wir im Rahmen der Wartungs- und Reparaturarbeiten wohl auch die Stahlstützen im Bereich des Bades sanieren müssen«, sagte Saße auf Anfrage der BÜNDER ZEITUNG. Diese seien im unteren Bereich mit Naturstein ummantelt: »Sozusagen als optische Verbesserung.« Beim Blick hinter eben jene Verkleidung hätten die Arbeiter dann festgestellt, »dass sich der Zahn der Zeit dort bemerkbar gemacht hat«, so der Fachbereichsleiter.

Zwar hätten sich die Schäden nicht auf die Tragfähigkeit ausgewirkt. »Dennoch mussten wir handeln, da das Bad ja noch etwas halten muss«, sagte Saße. Da der dazu eingesetzte Beton zunächst aushärten muss, habe sich die Dauer der Revisionsarbeiten eben verlängert. Er gehe aber davon aus, dass sich die Arbeiten trotzdem in einem vorher abgesteckten Kostenrahmen von rund 20 000 Euro bewegen werden.

Wie berichtet, ist die Verwaltung derzeit mit einer Machbarkeitsstudie für einen Neubau des Freizeitbades beschäftigt. Saße: »Wir sind in vollen Zügen dabei. Es gibt mehrere Varianten, die wir alle prüfen werden.« Die Ergebnisse sollen voraussichtlich bis Ende November vorliegen. Der Beschluss, wie und ob überhaupt ein Neubau erfolgen soll, wird dann letztendlich von der Politik getroffen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4318363?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2645482%2F