Mi., 13.06.2018

70 Teilnehmer beim Agility-Fun-Turnier des Schäferhundevereins Kirchlengern-Nord Fitness für Hund und Mensch

Michael Osiek und sein fünfeinhalbjähriger Boxer Apollo sind nur zum Spaß dabei. Für richtige Agility-Wettkämpfe sei sein Hund zu »verrückt«.

Michael Osiek und sein fünfeinhalbjähriger Boxer Apollo sind nur zum Spaß dabei. Für richtige Agility-Wettkämpfe sei sein Hund zu »verrückt«. Foto: Thomas Klüter

Von Thomas Klüter

Kirchlengern (WB). »Es geht hier eigentlich nur um den Spaß für Mensch und Hund«, sagt Sandra Knips vom Schäferhundeverein Kirchlengern-Nord. Trotzdem ist beim Agility-Hundesport auch eine ordentliche Portion Fitness gefragt. Und zwar beim Hund und beim Menschen.

Festgelegte Parcours laufen Vier-und Zweibeiner beim Agility ab und der Hund muss dabei etliche Hindernisse korrekt überwinden. »Es gibt Tunnels, Sprünge, Slalomstrecken und sogenannte Zonengeräte«, erklärt Knips. Die hätten verschiedenfarbige Zonen, so die Leiterin der Agility-Abteilung des Vereins. »Bei der Wippe, der A-Wand und dem Steg sind die Enden in roter Farbe gestrichen«, sagt Knips. »Die müssen die Hunde auf jeden Fall berühren.«

Lockeres Regelwerk

Beim jüngsten Fun-Turnier wird aber schnell klar, dass die Hunde gern schon auf halber Höhe abspringen, um ihrem Herrchen oder Frauchen möglichst schnell zu folgen. »Da ist dann Training gefragt und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier«, so Knips.

Da die Hundeführerin mit ihrem Bordercollie Easy an richtigen Turnieren teilnimmt, beschränkt sie sich beim Wettbewerb in Kirchlengern auf die Organisation: »Das wäre sonst den anderen Teilnehmern gegenüber auch nicht fair.«

Denn beim Fun-Turnier sind die Regeln locker, sodass auch Anfänger mit ihrem Hund den Sport ausprobieren können. Michael Osiek gehört zum Verein, macht Agility aber nur aus Spaß: »An richtigen Turnieren könnte ich mit meinem verrückten Boxer gar nicht teilnehmen«, so der Bünder.

Turnier auf Platz des Nachbarvereins

Im Januar 2017 trat die Agility-Riege geschlossen in die Ortsgruppe Kirchlengern-Nord des Vereins für Deutsche Schäferhunde ein. Dort fühlten sich die Hundesportler willkommen, auch wenn die Agility-Vierbeiner nur selten Schäferhunde sind. Der Hundeplatz des Vereins liegt direkt neben dem Gelände des FC Rot-Weiß Kirchlengern und da der eigene Platz zu klein für so ein Turnier ist, stellte der Nachbarverein seinen Sportplatz zur Verfügung. Während der Veranstaltung präsentierten auch lokale Dienstleister für Vierbeiner, wie eine Heilpraxis, ein Gassiservice, oder eine Physiotherapeutin ihre Arbeit.

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