Mi., 27.12.2017

350 Besucher lauschen dem achten Adventskonzert auf dem Wittel Winterwunderland in der Lukaskirche

Das Blechbläserensemble »Wittel Brass« hat in der Lukaskirche auf dem Wittel gespielt. Gemeinsam mit dem Chor »VOCALeight« wurden bei dem Adventskonzert nicht nur typische Weihnachtslieder vorgetragen.

Das Blechbläserensemble »Wittel Brass« hat in der Lukaskirche auf dem Wittel gespielt. Gemeinsam mit dem Chor »VOCALeight« wurden bei dem Adventskonzert nicht nur typische Weihnachtslieder vorgetragen. Foto: Lydia Böhne

Von Lydia Böhne

Löhne (WB). Kein Platz blieb unbesetzt beim achten Adventskonzert des Blechbläserensembles »Wittel Brass« und des Chors »VOCALeight« in der Lukaskirche auf dem Wittel. Mit traditionellen und modernen Weihnachtsklassikern ließen sich mehr als 350 Besucher auf die bevorstehenden Festtage einstimmen.

Glanzvoller Auftakt

Für einen glanzvollen Auftakt sorgten die Blechbläser von »Wittel Brass« mit dem Titel »A Celebration of Christmas«. Erst seit dem diesjährigen Sommerkonzert spielen die zwölf Musiker unter der Leitung von Andreas Büscher unter ihrem neuem Namen »Wittel Brass«. Was nach der festlichen Ouvertüre des Konzertes folgte, war zwar nicht in der Sparte der Weihnachtslieder verortet, hatte es aber wegen seiner schönen Melodie trotzdem in das Programm geschafft, wie Andreas Büscher über das Folgestück »Jericho« berichtete.

Samtweiche Stimmen

Sehr viel weihnachtlicher wurde es dagegen mit dem dritten Stück »Macht hoch die Tür«, bevor Aileen Poggemöller und Julia Unrau das Blechbläserensemble kurzzeitig ablösten. Mit ihren samtweichen Stimmen, die sich behutsam von Strophe zu Strophe sangen, sorgten die Sängerinnen mit ihrem Duett für andächtige Stille in der voll besetzten Kirche. Mit dem gleichnamigen Titel entführten anschließend die acht Sängerinnen und Sänger des »VOCALeight« unter der Leitung von Aileen Poggemöller und der Klavierbegleitung von Sören Nagel die Besucher in ein »Winterwunderland«. Statt der bekannten englischen Version hatte sich das Chorensemble für die deutsche Textvariante entschieden. Zum stimmungsvollen Klingen eines Schellenkranzes ließen sich die Besucher von den Sängern gedanklich durch die besungene Schneelandschaft begleiten.

Abwechslung bietet die Ballade »Wie schön du bist.«

Abwechslung bot im Gegenzug die Ballade »Wie schön du bist« von Popsängerin Sarah Connor. »Das Lied ist nicht traditionell weihnachtlich, aber es geht uns um die Botschaft, dass jeder Mensch individuell ist«, sagte Aileen Poggemöller. Eine bemerkenswerte musikalische Zäsur bildete auch die fünfstimmige A-Capella-Version des Stückes »Silent Night«, der gesangliche Inbegriff des Heiligen Abend.

Zuständig für die textliche Begleitung zwischen den musikalischen Beiträgen war wie immer Pfarrer Uwe Stintmann. Er nutzte den besinnlichen Moment, um von der Schöpfungsgeschichte und einer Konversation im Zuge dieser zwischen Gott und Petrus zu berichten. Überall solle auf der Welt ein Gleichgewicht herrschen. In einigen Teilen der Erde werde es warme und kalte, trockene und von Wasser umgebene Gebiete geben. In Löhne zum Beispiel solle ein Zentrum für Kultur und Geselligkeit entstehen, es solle dort nette Menschen und idyllische Landschaften geben. »Als Petrus nach dem Gleichgewicht fragt, entgegnet Gott ihm: ›Mach dir mal keine Sorgen, nebenan liegt ja Bad Oeynhausen‹«, las Stintmann vor.

Zwei Zugaben

Die Besucher genossen die humorvoll vorgetragenen Beiträge des Pfarrers. Kurz vor Schluss versprühten Chor und Bläserensemble noch einmal amerikanisches Weihnachtsflair mit »Swinging Christmas«, einem Pop Medley bestehend aus »Frosty the Snowman«, »Rudolph, the red-nosed reindeer« und »Jingle bells«.

Auch beim achten Adventskonzert zeigte sich, dass die Mischung aus klassischen Weihnachtsliedern, gepaart mit modernen Interpretationen bekannter Melodien die Geschmäcker des Publikums getroffen hat. Erst nach zwei Zugaben, »Feliz Navidad« und »Tochter Zion«, durften sich die Musiker unter Applaus von der Bühne verabschieden.

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