Fr., 09.02.2018

Bunte Kostüme, beste Laune und ein volles Haus beim Frauenkarneval in Löhne »Ein bisschen Spaß muss sein«

Das Haus der Begegnung ist beim Löhner Frauenkarneval gut gefüllt.

Das Haus der Begegnung ist beim Löhner Frauenkarneval gut gefüllt. Foto: Gabriela Peschke

Von Gabriela Peschke

Löhne  (WB). »Atemlos durch die Nacht. Spürt, was Fasching aus Euch macht«: Mit einer knackigen Karaoke-Nummer auf den Dauerbrenner von Helene Fischer ist der Frauenkarneval im Haus der Begegnung der katholischen Kirchengemeinde gestartet. Als Auftakt zu drei Stunden närrischem Nonstop-Vergnügen.

Schon vor Beginn ging’s lustig zu an den langen, bunt geschmückten Tischen im Haus der Begegnung an der Bahnhofstraße. Es wurde gescherzt, die Damen bewunderten sich gegenseitig in ihren fantasievollen Kostümen, die Sektgläser wurden gefüllt.

»Zwei mal 104 Karten haben wir verkauft. Und alles innerhalb von drei Tagen«, berichtete Annette Tillmann, Sprecherin der Katholischen Frauen Deutschlands (kfd) und Leiterin des Organisations-Teams. Denn der »Weiberfasching im Doppelpack« ist seit drei Jahren beliebte Tradition in Löhne: Denn sowohl an Weiberfastnacht als auch an dem Samstag zuvor feiern die Frauen ausgelassen im katholischen Gemeindehaus.

Und da die Räumlichkeiten begrenzt sind, die Resonanz aber groß, gibt es inzwischen zwei Karnevalsveranstaltungen. »Unsere Altersspanne reicht von 30 bis zu 80 Jahren«, freute sich die Organisatorin über die gute Resonanz auf die Veranstaltung.

Und zwischen Schunkeln und Schnäpschentrinken kommt auch die gute Tat nicht zu kurz: Die Anwesenden spenden an diesen Abenden zugunsten eines gemeinnützigen Frauenprojekts. »Wer diesmal das Geld bekommen wird, entscheiden wir zum Auftakt der nächsten Karnevalssaison«, sagte Annette Tillmann.

Während die wenigen Männer, die an diesen Abenden dabei waren, sich um den reibungslosen Ablauf der Technik und um die Musik kümmerten, ließen sich die Damen vom bunten Programm unterhalten: Ob Sketch oder Büttenrede, Tanzeinlage oder Hitmix aus den 1970er und 1980er Jahren – mehr als 20 unterschiedliche Darbietungen hatte das achtköpfige Organisationsteam vorbereitet. Und Mickey Mouse wie Sträfling, Piratin oder Hippie-Girl, Gärtnerin und gute Fee: Sie alle hatten erkennbar ihr Vergnügen.

In der wohlverdienten Tanzpause nach dem ersten Programmteil verwöhnte unter anderem ein reichhaltiges Kuchenbuffet die Anwesenden. Doch dann kam der lang erwartete Höhepunkt: Zu Beginn des zweiten Teils erschien Pfarrer Manfred Pollmeier – diesmal kostümiert als Ex-Schlagerstar Roberto Blanco.

»Ein bisschen Spaß muss sein«, tönte es aus den Lautsprechern – und traf nicht nur die Stimmung auf den Punkt, sondern »lüftete« auch das wohlgehütete Geheimnis um die diesjährige Verkleidung des Pfarrers, der in den Jahren zuvor bereits als Helene Fischer oder Rex Gildo erschienen war. Den schwungvollen Abschluss bildete eine Schlagerparade mit Evergreens, darunter Hits von Howard Carpendale, Jürgen Markus, Wolfgang Petry und Marianne Rosenberg.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5500841?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514619%2F