So., 04.03.2018

200 Feuerwehrleute im Einsatz – Katastrophenwarnung wegen starker Rauchentwicklung – mit Video Großbrand in Löhner Tischlerei

200 Feuerwehrleute aus der Stadt Löhne und den umliegenden Kreisen Herford und Minden-Lübbecke versuchen am Samstagabend, den Großbrand in einer Löhner Tischlerei zu löschen.

200 Feuerwehrleute aus der Stadt Löhne und den umliegenden Kreisen Herford und Minden-Lübbecke versuchen am Samstagabend, den Großbrand in einer Löhner Tischlerei zu löschen. Foto: Malte Samtenschnieder

Von Malte Samtenschnieder

Löhne (WB). Bei einem Großbrand ist am Samstagabend das Betriebsgebäude einer Tischlerei in Gohfeld zerstört worden. 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr aus der Stadt Löhne sowie den umliegenden Kreisen Herford und Minden-Lübbecke waren vor Ort, um die Flammen in den Griff zu bekommen.

»Wir wurden um 21.07 Uhr alarmiert«, sagte Einsatzleiter Christian Ehlert, stellvertretender Leiter der Löhner Feuerwehr, am Samstagabend im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT. Von einer Verpuffung beziehungsweise Explosion in dem Tischlerei-Betrieb an der Löhner Straße sei in der Einsatzmeldung die Rede gewesen.

»Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, brannte die Tischlerei in voller Ausdehnung«, sagte Christian Ehlert. Es sei schnell klar gewesen, dass das Gebäude nicht zu retten war. Dennoch wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert.

Der Einsatzleiter: »Unser vorrangiges Ziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf zwei benachbarte Hallen zu verhindern.« Dies sei nicht einfach gewesen, da zunächst eine kontinuierliche Wasserversorgung sichergestellt werden musste.

Menschenleben seien bei dem Großbrand nicht in Gefahr gewesen. »Als wir an der Halle eintrafen, hatte der Chef der Tischlerei das brennende Gebäude selbstständig verlassen«, erläuterte Christian Ehlert. Sonst habe sich niemand darin befunden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde gegen 22.30 Uhr zunächst eine Katastrophenwarnung herausgegeben. Sie enthielt die Aufforderung an die Bevölkerung in der Umgebung, Fenster und Türen geschlossen zu halten. »Um die Luftqualität zu überwachen, sind außerdem Messfahrzeuge unterwegs«, betonte der Einsatzleiter.

Nach einer ersten Prognose von Christian Ehlert sollten sich die Löscharbeiten voraussichtlich bis Sonntagmorgen hinziehen. Angaben zur Brandursache oder zur Schadenshöhe waren am späten Samstagabend nicht möglich. 

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