Mo., 05.03.2018

121 Teilnehmer aus Löhne erhalten Deutsches Sportabzeichen Anstrengungen zahlen sich aus

Von jung bis alt: Das Deutsche Sportabzeichen eignet sich für jeden. Das haben auch die zahlreichen Teilnehmer gezeigt, die sich gestern für die Vergabe im Rathaus versammelt hatten. Stolz präsentierten sie ihre neuen Urkunden.

Von jung bis alt: Das Deutsche Sportabzeichen eignet sich für jeden. Das haben auch die zahlreichen Teilnehmer gezeigt, die sich gestern für die Vergabe im Rathaus versammelt hatten. Stolz präsentierten sie ihre neuen Urkunden.

Von Angelina Zander

Löhne (WB). Stadtsportlehrer Peter Steinmeier ist sich sicher: Der Umbau des Werretalstadions im vergangenen Jahr hat die Bilanz der absolvierten Sportabzeichen getrübt. Etwa 500 Abzeichen weniger als noch im Vorjahr hat Löhne vorweisen können. Am Sonntag wurden 121 Absolventen im Rathaus ausgezeichnet.

Im Jahr 2016 ist laut Wilfried Görbig, Sportabzeichenbeauftragter des Kreissportbundes Herford, das beste Ergebnis bei den Sportabzeichenverleihung erzielt worden: 5148 Gesamtverleihungen habe es damals gegeben. »2017 waren es nur noch 1075«, gab er am Sonntag im Rathaus bei der Verleihung der Deutschen Sportabzeichen zu bedenken. In Löhne sei ein ähnlicher Trend zu bemerken. Von 1341 im Jahr 2016 sei die Zahl auf 812 gesunken.

Sowohl Bürgermeister Bernd Poggemöller als auch Peter Steinmeier und Wilfried Görbig sahen das Problem im Umbau des Werretalstadions, mit dem ein wichtiger Ort gefehlt habe, an dem die Sportler trainieren und ihre Leistungen werten lassen konnten. Auch Schulen seien davon betroffen gewesen. Peter Steinmeier bezeichnete das vergangene Jahr daher als »Ausreißer«.

Trimmpark nicht gut angenommen

Auch der Trimmpark in Obernbeck sei nicht so gut angenommen worden, wie vermutet. »Bei schlechtem Wetter sind die Laufbahnen dort schlecht zu nutzen«, erklärte Peter Steinmeier. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Werretalstadion stehen nun aber ein neuer Platz und eine neue Wurfanlage zur Verfügung. Aktuell würden lediglich einige Markierungen fehlen, damit die Sportsaison des Stadtsportverbandes am 19. April beginnen könne.

Bernd Poggemöller betonte in seiner Ansprache an die Sportler im Rathaus die überzeugende Platzierung der Stadt in der Sportabzeichenstatistik: »Löhne liegt auf dem vierten Platz. Das ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Arbeit.« Die Statistik spiegele zum einen die Sportlichkeit der Stadt wider, zum anderen gebe sie aber auch Auskunft darüber, welche Bedeutung der Sport hat.

Freundinnen trainieren gemeinsam

Für die Freundinnen Wilma Rasche und Irma Rechin hat das Training für das Deutsche Sportabzeichen bereits Tradition. Am Sonntag wurde ihnen jeweils ihr 45. goldenes Abzeichen verliehen. »Ich fahre am liebsten Fahrrad«, sagte Wilma Rasche. »Ich bin am liebsten auf dem Sportplatz«, entgegnete Irma Rechin. Doch beim Seil springen würden sie beim Training dann doch zusammen finden. Und die Frauen wollen noch lange nicht aufhören: »Wir machen auch noch das 50. Abzeichen«, kündigte Irma Rechin entschlossen an.

Zwei besonders bemerkenswerte Leistungen erbrachten zwei Sportler in der Kategorie Erwachsene: Karin Nolting erhielt von Bernd Poggemöller ihre 48. Urkunde und ist damit die Frau mit den meisten Sportabzeichen. Ein fleißiger Sammler befindet sich seit Jahren auch unter den Männern: Dietmar Pörtner wurde am Sonntag bereits sein 57. Deutsches Sportabzeichen verliehen.

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