Do., 08.03.2018

Gruppe »Jeder packt an« engagiert sich für Umweltschutz Müll ist großes Problem

Engagieren sich für ein ansehnliches Ortsbild: Hans Beschnitt (von links), Sölve Hannusch, Dieter Flottmann, Martin Potthast, Hans-Wilhelm Bökamp und Günter Matysiak.

Engagieren sich für ein ansehnliches Ortsbild: Hans Beschnitt (von links), Sölve Hannusch, Dieter Flottmann, Martin Potthast, Hans-Wilhelm Bökamp und Günter Matysiak. Foto: Angelina Zander

Von Angelina Zander

Löhne (WB). Ein Weihnachtsmarkt hat vor acht Jahren den Ausschlag gegeben, dass sich seit dem sieben Löhner Bürger für den Erhalt eines sauberen Stadtbildes einsetzen. Hans-Wilhelm Bökamp war damals entsetzt vom Zustand des Kirchplatzes: »Es kann nicht sein, wie es hier zusteht«, habe er damals gesagt. Schnell fand er Gleichgesinnte, die sich noch vor Weihnachten im Jahr 2010 trafen, um den Kirchplatz von Müll zu befreien.

»Jeder packt an«

»Jeder packt an« ist der Arbeitstitel der ehrenamtlichen Gruppe, die aktuell jedoch noch Mitglieder sucht. »Wir brauchen unbedingt freiwillige Helfer, die etwa zwei bis fünf Einsätze im Jahr mitmachen«, sagte Hans-Wilhelm Bökamp. Die dürften auch gerne etwas jünger sein und neue Ideen für die Arbeit mitbringen. Jeder tue in der Gruppe was er kann. Dieter Matysiak gehe beispielsweise sogar jeden Donnerstag und Freitag durch das Dorf, um Papier und Müll aufzusammeln.

Von der Weihestraße bis zur Südbahnbrücke

Das Einzugsgebiet der Gruppe erstreckt sich entlang der Weihestraße von der Nordbahnbrücke bis zur Südbahnbrücke. Rasenschnitt und die Pflege der Bänke in diesem Gebiet gehören zu ihren Aufgaben. 50 Bankpaten habe die Gruppe in den vergangenen drei Jahren gewinnen können. Diese sollen sich um den Erhalt ihrer Bänke kümmern. In diesem Frühjahr steht für die Mitglieder des Vereins der Anstrich der Bänke an, die besprüht worden sind.

Ein besonderes Problem sei darüber hinaus der wilde Müll an den Containern, die an der Ecke Nordbahnstraße/Rüscherstraße stehen. »Kinderkarren, Sportgeräte, ausrangierte Matratzen – es ist ein Graus«, sagte Bökamp. Ein Gespräch mit der Stadt habe es bereits gegeben. Unternommen worden sei bislang jedoch noch nichts.

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