Fr., 29.12.2017

WGE-Schülerin Antonia Barth aus Spenge berichtet über Forschungsexpedition Südafrika hautnah erlebt

Zwei Wochen lang ist Antonia Barth in Südafrika auf Entdeckungsreise gegangen. Die wunderschöne Küste begeisterte sie besonders.

Zwei Wochen lang ist Antonia Barth in Südafrika auf Entdeckungsreise gegangen. Die wunderschöne Küste begeisterte sie besonders.

Spenge (WB). Die Natur und Kultur Südafrikas hat Antonia Barth (17) aus Spenge erkundet. Im Rahmen einer Forschungsexpedition des Institut für Jugendmanagement verbrachte die Gymnasiastin zwei Wochen an der Südspitze Afrikas.

Durch ihren Geografie-Lehrer, Daniel Wittmann wurde die 17-Jährige auf das Projekt aufmerksam und scheute für die Bewerbung keine Kosten und Mühen. So waren die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs und das Vorweisen von technischem Know-How für die Teilnahme erforderlich. Darüber hinaus war auch die Akquisition von Drittmitteln für die Finanzierung nötig. Dank der Hilfe von Sponsoren und ihrer Familie konnte sie schließlich nach Südafrika reisen.

Ausfahrten mit Expeditionsbus

Hier erwartete sie ein spannendes Projekt: Neben Erhebungen zu den Traditionen des afrikanischen Staates und dessen Flora und Fauna standen die täglichen Ausfahrten mit dem Expeditionsbus im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit.

Eine Expertin stand den Jungforschern jederzeit für Hilfe zur Verfügung. Mit selbst entwickelte Fragen wurden die Einwohner Südafrikas zu verschiedensten Themen interviewt. »Es war vor allem spannend die Spuren der früheren Apartheid unter die Lupe zu nehmen«, sagt Antonia Barth. Dafür besuchte sie unter anderem das bekannte Township Soweto, in dem Nelson Mandela aufwuchs.

Suche nach den »Big Five«

Zur Dokumentation der artenreichen Tierwelt des faszinierenden Landes standen Besuche in Nationalparks auf dem Programm, die unter dem Motto der »Big Five« standen. Als »Großen Fünf« bezeichneten Großwildjäger früher Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. »Tatsächlich konnten wir Elefanten, Giraffen, Geparden und viele andere Tiere sehen«, so Barth.

Um einen möglichst umfassenden Eindruck von Südafrika zu bekommen, wurden sowohl der Norden rund um Johannesburg und Pretoria, als auch die Provinzen des Eastern und Western Capes an der Küste des Landes erkundet. Durch tägliche Messungen konnten so die unterschiedlichen Wetterlagen der verschiedenen Klimazonen Südafrikas ermittelt werden.

Präsentation der Ergebnisse

Alle Forschungsergebnisse der Expeditionsgruppe wurden in einer offiziellen Mappe dokumentiert und außerdem ist jeder Teilnehmer dazu verpflichtet Präsentationen zu halten, in denen alle Erfahrungen publiziert werden.

Mit vielen neuen Eindrücken kehrte Antonia Barth nach Deutschland zurück. Sie fühlt sich in ihrer Motivation bestärkt, möglichst viele der Einzigartigkeiten verschiedener Länder kennenzulernen. »Vor allem die offene und fröhliche Art der Südafrikaner, unabhängig der sozialen Schicht hat mich fasziniert«, sagt sie.

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