Fr., 02.03.2018

Angebot der Jugendhilfe Schweicheln in der Kita an der Bussche-Münch-Straße Erster Babytreff in Spenge gestartet

Wer Jonas (10 Wochen, von oben links im Uhrzeigersinn), Amelia (4 Monate), Lius (6 Monate) und Erik (9 Monate) kennenlernen möchte, kann am Donnerstagvormittag in die Kita an der Bussche-Münch-Straße 6 kommen. Dort wird Spenges erster Babytreff angeboten.

Wer Jonas (10 Wochen, von oben links im Uhrzeigersinn), Amelia (4 Monate), Lius (6 Monate) und Erik (9 Monate) kennenlernen möchte, kann am Donnerstagvormittag in die Kita an der Bussche-Münch-Straße 6 kommen. Dort wird Spenges erster Babytreff angeboten. Foto: Peter Monke

Von Peter Monke

Spenge (WB). Gewünscht haben ihn sich viele Eltern schon lange – jetzt ist er endlich am Start: Spenges erster Babytreff soll Kontaktbörse, Wohlfühloase und Beratungsinstanz in einem sein.

Das Angebot der Jugendhilfe Schweicheln findet immer donnerstags in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr statt, Treffpunkt ist der Bewegungsraum in der evangelischen Kita an der Bussche-Münch-Straße 6. Beim ersten Mal waren gleich zwölf Mütter mit ihrem Nachwuchs dabei, beim zweiten Treff waren es nur fünf – der Grippevirus lässt grüßen.

»Bei allen Eltern gibt es Nächte, die doof und belastend sind«

»Der Babytreff ist in Spenge lange an fehlenden Räumen gescheitert«, erzählt Kerstin Möllenberg (48), die bei der Jugendhilfe Koordinatorin für Familienservice und frühe Hilfen ist. Normalerweise leitet sie die Gruppe in Enger, aber heute vertritt sie ihre Kollegin Nadine Rohr. Der Bewegungsraum der Kita kam da wie gerufen. Denn hier gibt es nicht nur Turnmatten, Bälle und Rasseln – auch Kaffee, Tee und Plätzchen stehen zur Begrüßung der Mütter schon bereit.

»Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig angelegt«, sagt Kerstin Möllenberg: Es gebe keine Vorträge, koste keinen Eintritt und man müsse sich nicht anmelden oder pünktlich auf die Minute sein. Wichtig sei vielmehr, in Kontakt mit anderen Eltern zu kommen, sich auszutauschen, Probleme und Unsicherheiten loszuwerden und zu sehen, dass es auch bei anderen nicht immer nur perfekt läuft. »Bei allen Eltern gibt es Nächte, die doof und belastend sind«, sagt Möllenberg, »aber mit der Zeit wird es auch wieder besser«.

Doch nicht nur die Eltern profitieren vom Erfahrungsaustausch, auch die Säuglinge knüpfen im Babytreff erste Kontakte, beobachten sich, robben aufeinander zu, ahmen Bewegungen nach. Auch ein Motorik-Parcours aus Luftballons kann bei Bedarf schnell aufgebaut werden.

Auch Väter und Großeltern dürfen gerne kommen

»Freie Plätze gibt es beim Babytreff immer«, verspricht Kerstin Möllenberg. Hier entstünden oft Freundschaften oder Folgegruppen, wenn die Kinder älter werden – zum Beispiel ein Krabbeltreff. »Wer bei uns mitmacht, ist außerdem immer bestens darüber informiert, wo es den nächsten Second-Hand-Markt mit Kinderkleidung gibt, wo man die besten Kinderärzte findet oder wie das mit der Beikost funktioniert.« Ausdrücklich sind übrigens auch Väter aufgerufen, mit dem Nachwuchs vorbeizuschauen. Oder Großeltern: »Wir sind da in jede Richtung offen«, sagt Möllenberg

Babytreffs der Jugendhilfe Schweicheln gibt es in Enger, Spenge, Hiddenhausen, Vlotho und Rödinghausen. Weitere Infos unter Telefon 05221/960322.

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