Di., 17.04.2018

Trampolin, Bauschutt und jede Menge Flaschen gefunden Hücker-Aschener räumen auf

Etwa 50 Teilnehmer haben sich zum Müllsammeln an der Windmühle in Hücker-Aschen getroffen.

Etwa 50 Teilnehmer haben sich zum Müllsammeln an der Windmühle in Hücker-Aschen getroffen. Foto: Daniela Dembert

Von Daniela Dembert

Spenge (WB). Leere Flaschen, Bauschutt und ein großes Trampolin sind die Fundstücke der Müllsammler, die in Hücker-Aschen unterwegs waren. Um ihr Dorf sauber zu halten, ziehen Mitglieder aller Hückeraner Vereine jedes Frühjahr systematisch durch den Ortsteil und sammeln herumliegenden Unrat.

Zwar habe der Pfand auf Getränkedosen das Aufkommen dieser drastisch reduziert, Behälter von Fastfood-Ketten fänden sich jedoch leider vermehrt entlang der Hauptstraßen, berichtete Wolfgang Adolph, Sprecher des Heimatvereins, der die Müllsammelaktion einst ins Leben gerufen hatte. Zahlreich waren helfende Hände aller Vereine an der Windmühle am Gehlenbrink erschienen, von wo aus die 50 Personen starke Truppe in verschiedene Richtungen ausschwärmte.

Viele Kinder helfen mit

»Viele Mütter und Kinder waren von den Chili Kitten dabei und auch die Jugendfeuerwehr war sehr stark vertreten. Das ist besonders erfreulich«, lobte Adolph die Einsatzbereitschaft, die neben der Reinigung des Ortsteils auch eine Sensibilisierung der Kinder für den Umweltschutz mit sich bringt.

»Ich habe auf der Fahrt schon ganz viele Flaschen und Tüten rumliegen sehen«, erzählt die sechsjährige Minou, die gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Amelie bei den Chili Kitten tanzt und an der Aktion teilgenommen hat, »damit alles wieder schön aussieht«.

Trampolin gefunden

Viele leere Flaschen seien im Dorf gesammelt worden, an anderen Strecken sei glücklicherweise wenig Müll gefunden worden, resümierte Wolfgang Adolph. »Aber in der Zufahrt vom Gehlenbrink auf den Franziska-Spiegel-Weg hat ein unverfrorener Zeitgenosse sogar Bauschutt abgekippt.«

Aufregung herrschte beim Fund eines Trampolins in einer Senke. Das teils verbogene, mehrere Meter im Durchmesser große Sprunggerät ist vermutlich durch Sturm Friederike über offenes Feld geweht worden und in einer Baumgruppe hängen geblieben.

Mit vereinten Kräften wurde das Metall-Gestell geborgen und mit einem Traktor samt Hänger zur Mulde transportiert. Nach getaner Arbeit fanden sich die Sammler wieder an der Heimatstube ein, um dort gemeinsam bei Bratwurst und Kaltgetränken, serviert vom TuS Hücker-Aschen, den Tag ausklingen zu lassen.

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