Mi., 07.03.2018

Erweiterung des Hettich-Standortes in Vlotho-Exter fast abgeschlossen Zehn Millionen investiert

Das Werk in Vlotho-Exter: Die Erweiterung ist fast abgeschlossen.

Das Werk in Vlotho-Exter: Die Erweiterung ist fast abgeschlossen. Foto: Jürgen Gebhard

Von Jürgen Gebhard

Vlotho (WB). Die Hettich-Unternehmensgruppe hat zehn Millionen Euro in die in zwischen fast abgeschlossene Erweiterung ihres Standortes in Vlotho-Exter investiert. Das hat der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Andreas Hettich am Dienstag in der Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt. Größere Baumaßnahmen an den Standorten in der Region seien in diesem Jahr nicht geplant.

Hettich (»Technik für Möbel«) mit Hauptsitz in Kirchlengern strebt in diesem Jahr erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro an. Ein dreistelliger Millionenbetrag solle in die verschiedenen Standorte investiert werden, kündigte Dr. Hettich an: »Jetzt füllen wir den Raum, den wir gebaut haben, mit Anlagen.«

Schulungszentrum in Hollwiesen

Am Standort von Hettich-Oni in Exter solle auf annähernd verdoppelter Fläche die Scharnier-Produktion vergrößert und optimiert werden. An der Gerhard-Lücking-Straße in Vlotho-Hollwiesen hat das Unternehmen inzwischen Vertrieb und Marketing gebündelt. Dort befindet sich auch das gerade vergrößertes Schulungszentrum für Kunden aus Industrie und Handwerk, die mit Hettich-Produkten arbeiten. Der Standort grenzt im Osten an die Salzuflener Straße. Nach der Insolvenz des Küchenherstellers Friwa hat Hettich die Firmenvilla, die sich bereits im eigenen Besitz befand, abreißen lassen und dort Parkplätze für Mitarbeiter angelegt. Weitere Erweiterungen in diesem Bereich oder auch ein Erwerb des ehemaligen Sonntagskruges seien nicht geplant.

Fachkräfte dringend gesucht

Hettich beschäftigt (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) weltweit 6600 Mitarbeiter, davon 2900 in Ostwestfalen-Lippe. In Vlotho sind es 600. Hettich sucht dringend Fachkräfte. 75 unbefristete Arbeitsplätze im technischen Bereich seien unbesetzt, außerdem diverse Arbeitsplätze für Ingenieure im Maschinenbau, sagte Geschäftsführerin Jana Schönfeld. Auch Flüchtlinge mit guten Sprachkenntnissen und langfristiger Bleibeperspektive würde man gerne ausbilden und beschäftigen.

Freie Ausbildungsplätze

Ende des Jahres 2017 gab es 267 Auszubildende, davon 187 in OWL. Schwerpunkt sind die technischen Berufe (151). Für den Ausbildungsstart im Sommer 2018 gibt es noch wenige freie Ausbildungsplätze, unter anderem als Industriekaufmann/-frau mit EU-Kompetenz und skandinavischer Sprache. Kurzentschlossene können sich e vom 9. bis 11. März auf der »My Job OWL« im Messezentrum Bad Salzuflen informieren.

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