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Mi., 14.10.2015

In Marcus-Klinik soll die Versorgungslücke bei neurologischer Frührehabilitation geschlossen werden Klinik plant 48 Reha-Plätze

Patienten, die eine neurologische Frührehabilitation der Phase B benötigen, erhalten derzeit kaum  einen Platz in NRW. Die Marcus Klinik  möchte die Versorgungslücke mit einer 48-Betten-Station schließen. Der Antrag der Klinik muss vom Land NRW bewilligt werden.

Patienten, die eine neurologische Frührehabilitation der Phase B benötigen, erhalten derzeit kaum einen Platz in NRW. Die Marcus Klinik möchte die Versorgungslücke mit einer 48-Betten-Station schließen. Der Antrag der Klinik muss vom Land NRW bewilligt werden. Foto: dpa

Bad Driburg (WB/sis). Wer in NRW etwa nach einem Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erleidet, hat schlechte Aussichten auf einen wohnortnahen Reha-Platz.

Es gibt lediglich 140 Betten in zwei Kliniken im Rheinland, die auf diese schwer kranken, teils im Wachkoma liegenden Patienten spezialisiert sind. Die Versorgungslücke möchte die Marcus-Klinik in Bad Driburg schließen: Als erste Reha-Klinik in Ostwestfalen-Lippe beantragt die Einrichtung 48 Betten für die neurologische Frührehabilitation.

Antrag liegt bei Bezirksregierung

Der Antrag liegt bei der Bezirksregierung Detmold, die ihre Empfehlung an die Landesregierung abgibt. Diese entscheidet über den Antrag. Mit den 48 Betten könnten pro Jahr etwa 410 Patienten bestmöglich versorgt werden. Derzeit muss die  Klinik jede Woche zwei bis drei  dieser Patienten ablehnen.

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