Di., 06.03.2018

Jugendfeuerwehrwart nach 35 Jahren verabschiedet – Löschzug leistet 168 Einsätze Ovationen für Thomas Rüthers

Die Verabschiedung von Thomas Rüthers als Jugendfeuerwehrwart war einer der Höhepunkte bei der Versammlung: Stellvertretender Stadtbrandinspektor Andreas Rehermann (von links), Kassenwart Andreas Lause, stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann, Thomas Rüthers, Löschzugführer Jochen Loke, Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik, stellvertretender Löschzugführer Lukas Sänger.

Die Verabschiedung von Thomas Rüthers als Jugendfeuerwehrwart war einer der Höhepunkte bei der Versammlung: Stellvertretender Stadtbrandinspektor Andreas Rehermann (von links), Kassenwart Andreas Lause, stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann, Thomas Rüthers, Löschzugführer Jochen Loke, Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik, stellvertretender Löschzugführer Lukas Sänger. Foto: Feuerwehr Bad Driburg

Bad Driburg (WB). Mit 168 Einsätzen (3588 Einsatzstunden) hat das Arbeitsaufkommen des Löschzuges Bad Driburg deutlich über dem Stand des Vorjahres gelegen. Das ist bei der Generalversammlung deutlich geworden.

 

Thomas Rüthers

Von 1982 bis 1992 war Thomas Rüthers stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. Von 1992 bis zum 13. Januar war er Jugendfeuerwehrwart. Unter seiner Leitung wurden mehrere Leistungsspangen auf Landesebene durchgeführt. Er plante die beiden großen Übungen der Jugendfeuerwehren auf Kreisebene, an denen alle Hilfsorganisationen, die eine Jugendgruppe haben, teilnahmen. Es waren etwa 500 Jugendliche beteiligt. 2000 gründete Rüthers die Modellbaugruppe, die bis jetzt mehr als 100 Planspiel-Platten gebaut hat – unter anderem für Werksfeuerwehren, Feuerwehr-Schulen und andere Feuerwehren.

Dazu begrüßte Zugführer Jochen Loke die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann, Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik und dessen Stellvertreter Andreas Rehermann sowie die Altersabteilung, die Jugendfeuerwehr und die aktiven Kameraden.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Heinemann bedankte sich im Namen aller Bürger der Stadt Bad Driburg für die geleistete Arbeit und zeigte sich speziell vom pausenlosen Einsatz der Kameraden während des Sturmtiefs »Friederike« begeistert.

Eine besondere Ehre wurde Thomas Rüthers zuteil, der unter den lang anhaltenden Ovationen der Kameraden nach 35 Jahren auf eigenen Wunsch als Jugendfeuerwehrwart verabschiedet wurde. Vielen von ihnen hat dieser in der Jugend das Feuerwehr-Rüstzeug vermittelt und somit seinen Teil zum Aufbau einer tatkräftigen Mannschaft beigetragen.

Guter Ausbildungsstand

Stadtbrandinspektor Waldemar Gamenik ging in seiner Rede vor allem auf den guten Ausbildungsstand der Kameraden im Löschzug sowie der Jugendfeuerwehr ein und konnte mit interessanten Statistiken aufwarten.

So wurden insgesamt 306 Einsätze im Stadtgebiet Bad Driburg abgearbeitet – alle 28,6 Stunden ist somit eine Einheit der Feuerwehr im Dienste der Bevölkerung unterwegs gewesen. 277 aktive Kameraden werden derzeit geführt.

Andreas Lause bekleidet auch in den kommenden zwei Jahren das Amt des Kassenwarts, während Heiko Meise im gleichen Zeitraum als Kassenprüfer fungiert. Thomas Rüthers verstärkt zukünftig den erweiterten Vorstand.

Beförderungen und Ehrungen

Auch einige Beförderungen und Ehrungen waren zu verzeichnen. So konnte Lukas Menne-Nolten zum Truppmann ernannt werden, während Benedikt Rüsing nach einem erfolgreich bestandenen F3-Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster (IDF) zum Brandmeister befördert wurde.

Um auch weiterhin den steigenden Anforderungen im Feuerwehrdienst gerecht zu werden und ihr Fachwissen zu vertiefen, belegten die Kameraden des Löschzuges wieder zahlreiche Fortbildungen. So absolvierte Marvin Außel einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang. André Kurzen nahm zudem an einem Funk- und Kartenkunde-Lehrgang auf Stadtebene teil.

Gegenmaßnahmen bei unkontrollierter Gasausströmung erlernte Marian Volkhausen. Ein Fachforum für Brandschutzerziehung in Lemgo besuchten Jochen Loke und Thomas Rüthers. Letztgenannter bildete sich zudem bei einem Seminar für Chemikalienschutz fort.

Dem Projekt »Einführung Feuerwehr-Ehrensache« widmeten sich Waldemar Gamenik, Jochen Loke, Lukas Sänger und Arne Hausmann. Eine Fortbildung für »Digitale Mitgliederwerbung« stand für Andreas Außel und André Kurzen auf dem Programm.

Erfolgreich auch in Wettkämpfen

Teilnahmebescheinigungen für erfolgreich absolvierte Sonderlehrgänge und Seminare am Institut der Feuerwehr in Münster konnten darüber hinaus Thomas Rüthers (Fortbildung Gerätewarte), Waldemar Gamenik und Wolfgang Vecker (Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen) sowie Jochen Loke (Grundlagen Vorbeugender Brandschutz) entgegennehmen.

Die Kameraden des Löschzuges nahmen zudem erfolgreich an den Wettkämpfen zur Erringung des Feuerwehrleistungsabzeichens teil. Benedikt Rüsing, Marvin Außel (Silber) und Marian Volkhausen (Gold) wurden hierbei mit einer besonderen Auszeichnung bedacht.

Wie lange einige Kameraden schon der Feuerwehr die Treue halten zeigte der Punkt Ehrungen auf. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktiven Dienst erhielten Matthias Außel, Jochen Loke und Jürgen Ostermann.

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