Di., 17.04.2018

Eggegebirgsverein zeichnet engagierte Mitglieder aus Für Pflege der Heimat eingesetzt

Geehrte und Gratulanten bei der Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Bad Driburg: Ulrich Böger (von links), Werner Hoppe, Burkhard Deppe, Heinrich Lessmann, Meinolf Schäfers, Hans-Josef Lübbemeier und Dieter Aufenanger.

Geehrte und Gratulanten bei der Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Bad Driburg: Ulrich Böger (von links), Werner Hoppe, Burkhard Deppe, Heinrich Lessmann, Meinolf Schäfers, Hans-Josef Lübbemeier und Dieter Aufenanger. Foto: Eggegebirgsverein

Bad Driburg (WB). Mitglieder, die sich um den Eggegebirgsverein verdient gemacht haben, sind bei der jüngsten Frühjahrs-Mitgliederversammlung in Bad Driburg ausgezeichnet worden. Sie erhielten die silberne Ehrennadel des Eggegebirgsvereins.

Diese bekamen Dieter Aufenanger und Hans-Josef Lübbemeier aus der Abteilung Buke, Meinolf Schäfers aus Kirchborchen, Heinrich Lessmann aus Neuenbeken und der Bürgermeister der Stadt Bad Driburg, Burkhard Deppe. Gewürdigt wurde so das Engagement um die jeweilige Abteilung.

Auszeichnung des des Deutschen Wanderverbandes

»Sei es das Pflegen von Wanderwegen, Gedenkstätten, Hütten, die Organisation von Festen wie Sternwanderung oder Baumpflanzung oder die Hilfe im Bauhof mit Fahrzeugen oder finanzielle Unterstützung bei Heimatvereinsaufgaben in Bad Driburg – jeder hat auf seine Art ehrenamtliches Engagement gezeigt«, würdigte die stellvertretende Hauptvorsitzende Johanna Steuter.

Zusätzlich erhielt Ulrich Böger aus der Abteilung Altenbeken für sein ehrenamtliches Engagement die silberne Ehrennadel des Deutschen Wanderverbandes. Johanna Streuter: »Er war maßgeblich an der Kooperation des Schulwanderns zwischen der Schule in Altenbeken und dem Deutschen Wanderverband beteiligt. Auch war er es, der viele der angebotenen Wanderungen in und um Altenbeken während des Deutschen Wandertages 2015 ausgearbeitet und geführt hat.«

Mit Herzblut habe er sich um den Viadukt-Wanderweg bemüht. Ihm sei es zu verdanken, dass der Weg in einem einwandfreien Zustand sei, so dass er schon mehrfach vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet werden konnte.

Mit dem Ausblick auf die Termine im kommenden Wanderjahr lud der Hauptvorsitzende Werner Hoppe die Wanderer ein, weiter die Natur zu genießen.

44 Abteilungen mit ungefähr 4500 Mitgliedern waren zu der Versammlung im Bad Driburger Rathaus eingeladen gewesen. Der Hauptvorsitzende des Eggegebirgsvereins, Werner Hoppe, hatte zu Beginn 200 Mitglieder begrüßt.

Dank für gute Zusammenarbeit

In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Burkhard Deppe einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bad Driburg und dem Heimatverein Bad Driburg, Abteilung des Eggegebirgsvereins. So sei es ihm eine Ehre, den Rathaussaal für den Eggegebirgsverein zur Mitgliederversammlung zur Verfügung zu stellen.

Deppe: »Die besondere Beflaggung mit dem Stadtwappen in der Mitte, der EGV-Fahne auf der rechten und der Fahne der Deutschen Wanderjugend auf der linken Seite zeigen die Besonderheit einmal mehr. Die Fahne der Stadt Bad Driburg mit ihrem Turm in der Mitte, dem Kreuz oben links für die christliche Ausrichtung und dem offenen Tor in der Mitte steht für die Offenheit der Stadt Bad Driburg.«

Der stellvertretende Landrat des Kreises Höxter, Heinz-Günter Koßmann, überbrachte Grüße des Landrates Friedhelm Spieker. Er machte noch einmal deutlich, dass der EGV mit seinen fast 5000 Mitgliedern die Funktion eines Bindeglieds zwischen den einzelnen Ortschaften im Hochstift inne hat.

Der stellvertretende Landrat des Kreises Paderborn, Vinzenz Heggen, verwies in seinem Grußwort auf das neue Ministerium Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. Hierbei sei es kein Zufall, dass Heimat an erster Stelle stehe, und das sei beim Eggegebirgsverein bereits 1900 zur Gründung in der Satzung des Eggegebirgsvereins verankert. Auch die Politik habe erkannt, dass die Heimatpflege wichtig sei. Das sei ein Signal an alle Ehrenämtler, die sich für die Pflege der Heimat einsetzen.

Bitte um Verständnis

Der Leiter des Forstamtes Hochstift, Roland Schockemöhle, überbrachte Grüße des Forstamtes und seiner Kollegen und bedankte sich bei den Wanderfreunden für das Verständnis und die Beachtung des Waldbetretungsverbotes nach dem Sturm Friederike. Des Weiteren bat er die Wanderer auch in Zukunft um das Verständnis dafür, dass es noch einige Wochen dauern wird, bis die Wanderwege durchgängig wieder in einen wanderbaren Zustand versetzt seien, denn es seien die regulären Holzerntearbeiten noch nicht mitgerechnet.

»Insgesamt hat Friederike zwei Millionen Kubikmeter Holz, davon etwa 600.000 Kubikmeter im Hochstift, entwurzelt oder abgebrochen«, berichtete Schockemöhle.

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