Mo., 12.02.2018

Bunte Gruppen begeistern Publikum beim Masken- und Kostümball in Beverungen Platz eins geht an »Die Schöne und das Biest«

Die Gruppe »Die Schöne und das Biest« hat den Kostümwettbewerbs mit einem überragenden Ergebnis gewonnen.

Die Gruppe »Die Schöne und das Biest« hat den Kostümwettbewerbs mit einem überragenden Ergebnis gewonnen. Foto: Sarah Schünemann

Beverungen (sar). »So, jetzt aber ab in die Küche. Ich habe euch schon die ganze Zeit gesucht.« Wenn der Chefkoch von Ratatouille das sprechende Besteck aus der Schönen und das Biest mit diesen Worten zurechtweist, dann ist wieder Karneval in Beverungen. Mehrere hundert Narren sind wieder gekommen, um auf dem Masken- und Kostümball in der bunt dekorierten Stadthalle zu feiern. Und am Ende konnte es nur Einen geben: Der erste Preis ging in diesem Jahr mit einem überragenden Ergebnis an die Gruppe »Die Schöne und das Biest«, die den Gutschein für eine Grillparty erhielt.

Der Carnevalsverein Weserbrücke hat einen bunten Abend auf die Beine gestellt. Mit Musik von der Gruppe »Moonlights« wurde die Tanzfläche im Laufe des Abends von den maskierten und verkleideten Karnevalisten erobert. Unter großem Applaus wurde auch die Juniorengarde und die Prinzengarde empfangen.

Als ein Sessions-Höhepunkt hat sich in Beverungen der Kostümwettbewerb etabliert, bei dem sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen antreten können. Letztere führen mittlerweile Tänze und kleine Stücke auf, um die unabhängige Jury von sich zu überzeugen. Alle Gruppen haben nur ein Ziel: den ersten Platz belegen und in diesem Jahr den Gutschein für eine Grillparty vor der Stadthalle abräumen. So auch die Gruppe um die Kinderserie »Calimero und die Freunde«. Sie haben drei Monate an ihren selbst gemachten Kostümen gearbeitet. »Kaufen ist doch langweilig«, meinte Holger Schäfer.

Und auch die Frauen und Herren des »Ratatouille« haben sich mächtig ranhalten müssen: »Wir haben kurz nach Neujahr erst angefangen und fast Tag und Nacht an den Kostümen arbeiten müssen, damit sie rechtzeitig fertig werden«, sagte Renate Gobrecht, die auch die Idee zu dem Animationsfilm hatte. Insgesamt sind acht Gruppen und fünf Einzelauftritte zusammengekommen, die unter den kritischen Augen der Jury einliefen. Und die waren einfach beeindruckend, fand auch Jury-Mitglied Michaela Winkelhahn aus Holzminden. »Das war spitze«, kommentiert sie die Kostümierungen. Auch die Einzelkostüme wurden für ihre Liebe zum Detail entsprechend honoriert. Im Anschluss wurde die Tanzfläche wieder gestürmt.

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