Do., 12.07.2018

Regierungspräsidentin übergibt Förderbescheid Eine Million für das Weserufer

Übergabe am Weserufer (von links): die Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Oppermann (FDP), Gisbert Bläsing (Grüne), Joshua Marquardt (CDU), Rebecca Dierkes (SPD) sowie Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und Bürgermeister Hubertus Grimm.

Übergabe am Weserufer (von links): die Fraktionsvorsitzenden Hans-Jürgen Oppermann (FDP), Gisbert Bläsing (Grüne), Joshua Marquardt (CDU), Rebecca Dierkes (SPD) sowie Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und Bürgermeister Hubertus Grimm. Foto: A. Rüther

Von Alexandra Rüther

Beverungen (WB). Eine »Flaniermeile« wünscht sich Bürgermeister Hubertus Grimm am Weserufer. Der erste Schritt ist getan: Beverungen erhält einen Zuschuss von 1,02 Millionen Euro, um die Weserpromenade neu zu gestalten. Den entsprechenden Förderbescheid hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl persönlich überreicht.

»Sie haben hier in Beverungen nicht nur einen funktionierenden Rat, der die richtigen Dinge entschlossen angeht, sondern auch Mitarbeiter in der Verwaltung, die in der Lage sind, richtig gute Anträge zu stellen«, richtete sich die Regierungspräsidentin an Bürgermeister Grimm. Angesichts der Fülle der Anträge sei es nicht einfach gewesen, in das Programm zu kommen. Mit Blick auf die Landesgartenschau 2023 in Höxter nannte Thomann-Stahl auch den Zeitpunkt der Aufwertung des Weserufers als »ideal«.

In Beverungen war man ursprünglich davon ausgegangen, schon in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können – zugesagt war die Förderung bereits. Aber der Zuschuss, der zu gleichen Teilen vom Bund und vom Land NRW aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm kommt, ließ lange auf sich warten. »Wir werden jetzt an die Ausschreibung gehen, um ein Planungsbüro zu bekommen und hoffen auf Vorschläge im Laufe des Jahres«, sagte Grimm. Zentrales Ziel der anstehenden Baumaßnahmen sind die Verbesserung der touristischen Infrastruktur und der Aufenthaltsqualität. In 2019 werde der Tiefbau im Vordergrund stehen: Die jetzige Fläche am Dampferanleger werde aufgenommen, entsiegelt und neu gestaltet, Fuß-, Radweg und Straße neu angelegt, die Parkplätze entfallen. Zur Weser soll eine Treppenanlage mit Sitzstufen entstehen. Die Zufahrt zum Bootsanleger wird neu gestaltet, auch hier sind Sitzstufen vorgesehen. Für kleine Motorboote wird eine Schwimmsteganlage gebaut und auch für Kanu- und Ruderboote sind neue Anleger geplant.

2020 sollen dann weitere Liegen und Bänke aufgestellt werden – nicht nur in Beverungen, sondern auch in Wehrden, Herstelle und Würgassen. Eine digitale Infotafel soll die Touristen in Beverungen begrüßen und leiten, Abstellboxen für Fahrräder das Angebot abrunden. Somit wird der gesamte Bereich vom Wesercenter bis zur Weserbrücke nach deren Wiedereröffnung neu gestaltet sein. Als weitere größere Förderung ist nun auch die Anschaffung neuer barrierearmer Fähren zwischen Würgassen und Herstelle sowie Wehrden und Meinbrexen möglich.

»Unser Traum ist eine Flaniermeile entlang des Weserufers«, sagte Bürgermeister Hubertus Grimm. Dazu gehöre unbedingt Gastronomie. Darüber hinaus gehe es dann im weiteren Schritt um den südlichen Bereich der Weserbrücke mit Parkplatz, Festplatz und Wohnmobilhafen. »Hieraus könnte ein nächster Antrag werden«, gab Grimm der Regierungspräsidentin schon einmal mit auf den Weg.

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