Mi., 13.12.2017

Neues Projekt der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland und Diemeltal« »Warburg isst« soll Klima schützen

Imke Heyen stellte bei der Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative »Lebenswertes Bördeland und Diemeltal« das Projekt »Warburg isst« vor.

Imke Heyen stellte bei der Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative »Lebenswertes Bördeland und Diemeltal« das Projekt »Warburg isst« vor.

Borgentreich (WB). Die in Borgentreich ansässige Bürgerinitiative »Lebenswertes Bördeland und Diemeltal« ist auch nach fast drei Jahrzehnten ihres Bestehens sehr aktiv. Das wurde auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung deutlich.

Mit einem neuen Projekt möchte die BI in das Jahr 2018 starten: »Warburg isst – Nachhaltig ernähren: Klima schützen!« lautet der Titel. Mit diesem Projekt soll insbesondere die Attraktivität des Warburger Wochenmarktes erhöht und über klimafreundliche Ernährung informiert werden. Die Projektlaufzeit und Förderdauer beläuft sich auf zwei Jahre. »Beginn soll eigentlich im Januar sein, es kann sich aber noch ein bis zwei Monate nach hinten verschieben«, erläuterte Imke Heyen, die seit Mai 2017 das Team in der Geschäftsstelle der Regionalbewegung verstärkt und das Projekt koordiniert.

Mehrere Projekte zur Umweltbildung

Es sollen im Laufe der Projektzeit vier Feierabendmärkte, zwei Workshops »Erzeuger/Verbraucher« und vier Grundschulprojekte zur Umweltbildung stattfinden, wofür eine Arbeitsgruppe zur Unterstützung gebildet werden soll.

Diese soll über den gesamten Zeitraum den Prozess begleiten und idealerweise über das Projektende hinaus bestehen bleiben. »Ideen werden gerne angenommen, jeder darf sich gerne beteiligen und mitmachen«, sagte Imke Heyen. Dass sich das Projekt räumlich auf Warburg beschränkt, war Projektvorgabe, aber der weitere Einzugsbereich soll sich trotzdem angesprochen fühlen.

Pflanzenflohmarkt am Steinernen Haus

Erfolgreich durchgeführt wurden in diesem Jahr wieder der Pflanzenflohmarkt am Steinernen Haus und die Verteilung von Bio-Brotboxen an Grundschüler aus Liebenau und Borgentreich. Im kommenden Jahr möchte die Bürgerinitiative auch wieder ihre »Stadt-Landtouren« anbieten. Diemelstadt/Rhoden, Bonenburg oder Rösebeck wurden als lohnenswerte Ziele vorgeschlagen.

Einen Überblick über die langjährige BI-Geschichte präsentierte Günter Schumacher. Mit einer Bilderpräsentation erinnerte er an die Anfänge und die Geschichte der BI, die sich gegen die Einrichtung einer Sondermülldeponie gegründet hatte.

Erfolgreicher Kampf gegen Sondermülldeponie

»Erste Aktionen gab es im November 1989 mit Demonstrationen zwischen Borgentreich und Natzungen. Als die Deponie nach Körbecke kommen sollte, traten vermehrt Mitglieder ein. Im Oktober 1992 hatte die BI etwa 1400 Mitglieder«, erklärte Günter Schumacher. In Spitzenzeiten waren es nach Schumachers Worten länderübergreifend sogar rund 3500 Mitglieder. Ein großer Erfolg sei es gewesen, dass die BI mit dazu beigetragen habe, die Mülldeponie zu verhindern.

Im nächsten Jahr soll die Präsentation noch einmal gezeigt werden. Mitglieder, die ebenfalls noch altes Fotomaterial besitzen, können dieses der BI gern zur Verfügung stellen.

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