Mo., 19.02.2018

Ehrenamtspreis der Dorfstiftung Manrode verliehen Günter Niggemann geehrt

Der Vorstand der Dorfstiftung (hinten von links) Petra Stellpflug, Holger Lattrich, Lothar Frewer und Adolf Reddemann dankte Gertrud Niggemann und ehrte ihren Ehemann Günter Niggemann für sein ehrenamtliches Lebenswerk.

Der Vorstand der Dorfstiftung (hinten von links) Petra Stellpflug, Holger Lattrich, Lothar Frewer und Adolf Reddemann dankte Gertrud Niggemann und ehrte ihren Ehemann Günter Niggemann für sein ehrenamtliches Lebenswerk. Foto: Astrid E. Hoffmann

Borgentreich (WB/aho). Günter Niggemann ist mit dem Ehrenamtspreis der Dorfstiftung Borgentreich-Manrode geehrt worden. Die Vereinigung würdigte damit sein »ehrenamtliches Lebenswerk«. Niggemann war unter anderem Bürgermeister von Borgentreich und Ortsvorsteher in Manrode.

Die Dorfstiftung Manrode wurde 2014 gegründet und vergibt seit 2016 diesen Preis. Die Ehrung war der Höhepunkt der Stiftungsversammlung in der Gaststätte Lippold, zu der 26 Zustifter erschienen waren.

»Die Stiftung ist dazu da, Maßnahmen in Manrode finanziell zu unterstützen. Vielleicht noch wichtiger ist es, die ehrenamtliche Arbeit im Dorf zu würdigen«, erklärte der 2. Vorsitzende der Stiftung, Adolf Reddemann. 2016 waren Adele Sima und Carsten Polan als erste Manroder Bürger mit dem Preis der Stiftung bedacht worden.

Ehrung für das ehrenamtliche Lebenswerk

»Günter Niggemann ehren wir sozusagen für sein ehrenamtliches Lebenswerk«, sagte Adolf Reddemann und verlas die Liste verschiedenen Aktivitäten des heute 75-Jährigen. 1974 gehörte Günter Niggemann zu den Gründern der CDU-Ortsunion. Von 1975 bis 2004 war er Ortsvorsteher von Manrode und Mitglied des Rates der Stadt Borgentreich. Von 1981 bis 1994 und von 1999 bis 2004 war er stellvertretender Bürgermeister von Borgentreich, und von 1994 bis 1999 war er der letzte ehrenamtliche Bürgermeister der Orgelstadt.

Als Mitglieder der St.-Johannes- Nepomuk Schützenbruderschaft war er Fahnenoffizier (1968 bis 1975), danach erster Brudermeister und Oberst (1975 bis 1999). 1973 und 1989 errang er die Königswürde und regierte das Manroder Schützenvolk mit seiner Königin und Ehefrau Gertrud. Während seiner Amtszeit als Oberst wurden Uniformen für die Schützen angeschafft und die Schutzhütte von der Stadt Borgentreich erworben.

Viele Projekte im Dorf mitgetragen und vorangebracht

Aber Günter Niggemann, damals selbstständiger Malermeister, war auch sportlich unterwegs. Als Schiedsrichter pfiff er von 1967 bis 1977 für den SC Manrode sogar Landesliga-Spiele. 1988 übernahm er die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender und führte das Amt zehn Jahre aus.

Im Jahr 2001 erhielt der Manroder in Würdigung seiner umfangreichen und vielfältigen Verdienstes das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

»In seiner aktiven Zeit hat er viele Projekte im Dorf mitgetragen, vorangebracht und immer wieder Mitbürger zur Mithilfe gewonnen«, berichtete Adolf Reddemann.

Der Geehrte bedankte sich herzlich für den Preis und wies gleich darauf hin, dass sich der Vorstand bemühen möchte, weitere Zustifter zu gewinnen, damit auch in Zukunft so viele gute Projekt in Manrode umgesetzt werden können.

Niggemanns Ehefrau Gertrud bekam zum Dank, dass sie die vielen Ehrenämter ihres Ehemannes stets mitgetragen hat, einen Blumenstrauß.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5533811?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2851042%2F