Mi., 14.02.2018

Brede bereitet sich auf Tour in den Herbstferien 2019 vor Schule fährt wieder zum Papst

Mit einem großen Transparent hatten die Schüler 2012 den damaligen Papst Benedikt gegrüßt. Sollte der Papst in Rom sein, soll es auch 2019 eine Audienz geben.

Mit einem großen Transparent hatten die Schüler 2012 den damaligen Papst Benedikt gegrüßt. Sollte der Papst in Rom sein, soll es auch 2019 eine Audienz geben. Foto: Kai Hasenbein

Brakel (WB/fsp). Wer dabei gewesen ist, wird den Anblick nicht vergessen: 27 Busse mit 1500 Teilnehmern an Bord setzten sich am 21. September 2012 vom stundenlang gesperrten Bredenweg aus gleichzeitig in Bewegung Richtung Rom. Mittlerweile laufen an der Brede die Vorbereitungen für eine zweite Romfahrt im Jahr 2019.

In der ersten Herbstferienwoche soll es losgehen. »Dieses Mal wird die Romfahrt sozusagen auf freiwilliger Basis stattfinden«, erläutert Schulleiter Matthias Koch.

Wie seine Stellvertreterin Bärbel Lüttig ergänzt, war der Gedanke an eine weitere Romfahrt im Jahr 2019 an sich keine neue Idee. »Es hat sich aus der letzten Fahrt der Gedanke ergeben, dass es sehr schön wäre, wenn wir allen unseren Schülerinnen und Schülern zumindest einmal in ihrer Schullaufbahn eine solche großartige Fahrt anbieten können, die für die Schulgemeinschaft einen hohen verbindenden Charakter hat und gemeinsame Erinnerungen schafft.«

Gottesdienst im Petersdom geplant

Auch dieses Mal sei wieder ein großer Gottesdienst im Petersdom für die Reisegruppe geplant. Matthias Koch: »Erste Anfragen in diese Richtung haben wir bereits gestartet.« Für die Vorplanungen habe sich bereits eine Gruppe getroffen, in der Schüler, Lehrer und Eltern vertreten seien.

»Dort sind sehr gute Vorschläge für die Programmgestaltung erarbeitet worden. Es wird so sein, dass sich jeder seine Programmpunkte selbst zusammenstellen kann: Petersdom, Forum Romanum, Katakomben, Trevi-Brunnen, Piazza Navona, aber auch Ausflüge zum Beispiel nach Pompeji oder Montecassino, um nur einige Dinge zu nennen«, berichtet der Schulleiter, und er verspricht: »Es ist auf jeden Fall für alle Altersstufen etwas dabei.«

Die Reaktionen auf das erneute Angebot seien gemischt. Bärbel Lüttig: »Auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer verspüren wir teilweise eine gewisse Zurückhaltung, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Es war für die Kolleginnen und Kollegen beim letzten Mal eine ungeheure Anstrengung, sieben Tage jeweils 24 Stunden im Dienst zu sein. Da sind viele an ihre körperlichen Grenzen gelangt.«

Entlastung geschaffen

Hier seien jedoch für die nächste Fahrt Entlastung geschaffen worden, indem die Aufsicht für die Schüler auf das organisierende Unternehmen übertragen werden könne. »Auf Seiten der Eltern und vor allem der Schülerinnen und Schüler vernehmen wir dagegen großes Interesse und Lust auf dieses gemeinsame Projekt. Es gibt ganz viele tolle Ideen und Vorhaben für diese Fahrt«, weiß die stellvertretende Schulleiterin.

Wie Matthias Koch ergänzt, würden auch Erfahrungen aus der Fahrt im Jahr 2012 einfließen. »So werden beispielsweise die Kommunikationswege vor Ort durch die sozialen Medien schneller und besser sein als 2012.« Sein persönlicher »Rom-Moment« damals sei an der Orgel im Petersdom gewesen. »Beim Pontifikalamt im Petersdom mit Bischof Josef Clemens habe ich die Orgel gespielt. Wir waren knapp eine Stunde vorher im Dom, aber auch mit mehreren Musiklehrern fanden wir den Einschaltknopf der Orgel nicht«, erinnert sich Matthias Koch.

Orgel bereitet Sorgen

Erst ganz kurz vor Beginn der Messe sei die Orgel dann doch gelaufen. Koch: »Aber ich konnte nichts mehr ausprobieren. Trotzdem hat alles ganz gut geklappt, auch ein Chor der Schule hat noch gesungen. Die Anspannung vorher war aber enorm – und ebenso das gute Gefühl nachher. Das werde ich so schnell nicht vergessen.«

Auch Bärbel Lüttig hat die gemeinsame Messe im Petersdom am meisten beeindruckt. »Dieser Ort und das intensive Gemeinschaftsgefühl haben sich mir tief eingeprägt.«

Beide wünschen sich, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und Ehemalige an dieser Fahrt teilnehmen. »Für ein gemeinsames Mit- und Füreinander in der Schule trägt nichts mehr als gemeinsame Erinnerungen an tolle Ereignisse«, sind sie sich einig.

Wenn die Romfahrt wieder auf großes Interesse stoße und es viele Anmeldungen gebe, dann werde es von der Logistik wieder so sein wie 2012: großer Reisesegen auf dem Schulhof und Busse auf dem Bredenweg.

Anmeldungen nach Ostern möglich

Das Anmeldeverfahren hat noch nicht begonnen. »Dazu erstellen wir noch einen Flyer. Die Anmeldungen werden zwischen Ostern und den Sommerferien bei uns im Sekretariat laufen«, führt Matthias Koch aus. Mitkommen können alle am Schulleben Beteiligte sowie Ehemalige.

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