Do., 08.03.2018

Kolping-Berufsbildungswerk stellt sich vor Stärken bestmöglich fördern

Werker im Gartenbau, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, ist einer von insgesamt 30 Ausbildungsberufen im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel. Das gesamte Angebot können die Besucher beim Tag der offenen Tür kennenlernen.

Werker im Gartenbau, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, ist einer von insgesamt 30 Ausbildungsberufen im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel. Das gesamte Angebot können die Besucher beim Tag der offenen Tür kennenlernen. Foto: Kolping-Berufsbildungswerk

Brakel (WB). Das Kolping-Berufsbildungswerk Brakel (KBBW) bietet am Freitag und Samstag, 16. und 17. März, einen Tag der offenen Tür an. Am Freitag ist diese von 7 Uhr bis 13 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

»Eine gute Ausbildung ist die Basis für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben, ein Arbeitsplatz die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben – das gilt natürlich auch für Menschen mit Behinderung«, sagt Mark Keuthen, Geschäftsführer des KBBW. Dieses biete ihnen vielfältige Möglichkeiten: Ausbildung in 30 Berufen in den Berufsfeldern Verwaltung und Wirtschaft, Metalltechnik, Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik, Körperpflege, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft sowie Lager/Logistik, Gebäudereinigung und vorberufliche Maßnahmen.

Die ganze Palette der Angebote können Interessierte bei den Tagen der offenen Tür kennenlernen.

Der Geschäftsführer: »Zielgruppe sind vor allem junge Menschen mit Lernbehinderung, die kurz vor dem Schulabschluss oder Abschluss einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme stehen – und damit vor der wichtigen Entscheidung, wie es beruflich weitergehen soll – und ihre Angehörigen. Die Mitarbeiter in den Werkstätten und der begleitenden Fachdienste stehen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.«

Individuelle Förderung

Eine Ausbildung im KBBW sei weit mehr als das Erlernen und Ausüben eines Berufs. »Menschen mit Behinderung benötigen oft eine individuelle Förderung«, weiß Sarah Ditz, Ausbildungsleiterin im KBBW. »Diese leisten wir mit unseren Berufspädagogen, Psychologen, Case Managern und Mitarbeitern der begleitenden Fachdienste. So können wir die Stärken jedes einzelnen Menschen bestmöglich fördern und auf ein erfolgreiches Arbeitsleben vorbereiten.«

Rund 130 Auszubildende mit Behinderung aus ganz Deutschland absolvieren ihre Ausbildung in Brakel. Die Abschlussprüfung legen sie vor den zuständigen Kammern ab.

»Die Vermittlungsquote lag zuletzt in manchen Berufen sogar bei annähernd 100 Prozent«, freut sich Mark Keuthen.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Der Gebäudereinigerwerker oder Ausbaufachwerker seien Beispiele dafür. Keuthen hebt in diesem Zusammenhang die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit hervor. Das KBBW passe sein Ausbildungsangebot laufend der Nachfrage des Arbeitsmarktes an.

»In allen Berufen lernen die Auszubildenden praxisnah an Aufträgen und durch die Mitarbeitenden unterstützt in echten Betrieben«, ergänzt Sarah Ditz. Die Digitalisierung der Arbeitswelt sei eine Herausforderung für die Ausbildung und die Zielgruppe.

Für die Besucher des Tages der offenen Tür stehen am Tegelweg kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

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