Do., 08.03.2018

Vier evangelische Gemeinden finden zusammen Gemeinsam Kirche zukunftsfest gestalten

Presbyterinnen, Presbyter und Pfarrer aus Brakel, Marienmünster, Nieheim, Lügde und Steinheim mit den Beratern Meiners aus Rahden und Schmidt aus Schötmar (erster und vierter von links).

Presbyterinnen, Presbyter und Pfarrer aus Brakel, Marienmünster, Nieheim, Lügde und Steinheim mit den Beratern Meiners aus Rahden und Schmidt aus Schötmar (erster und vierter von links). Foto: Evangelische Kirchengemeinde

Steinheim (WB). »Gemeinsam sind wir stärker, wenn jeder seine Gaben einbringt und nicht nur an den eigenen Kirchturm denkt.« Diese Überzeugung hat auch die zweite gemeinsame Tagung der Presbyterien der Evangelischen Kirchengemeinden Brakel, Marienmünster-Nieheim, Lügde und Steinheim geprägt.

Gemeinden wollen »verschmelzen«

Ganztägig berieten die Vertreter der Gemeindeleitung, 18 Presbyter, sowie die Gemeindepfarrer, wie in den nächsten Monaten ihre bisher selbstständigen vier Gemeinden zu einer neuen Gesamtgemeinde verschmelzen können.

Wenn nun in diesen Tagen die jeweiligen Ortspresbyterien in getrennten Beratungen diesen »Vereinigungsprozess« beschließen, könnte im Frühsommer 2019 eine Gemeinde entstehen, die von Lügde bis Brakel reicht und etwa 8400 Mitglieder hat.

Ab Juli 2020 nur drei Pfarrer

Derzeit stehen den Gemeinden zum Dienst in insgesamt fünf Kirchen noch vier Pfarrer, ab Juli 2020 allerdings nur noch drei Pfarrer zur Verfügung. Diese Kürzung mache ein enges und vertrauensvolles Miteinander der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erforderlich.

Seit mehr als zwei Jahren berät eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der vier Gemeinden den Vereinigungsprozess sowie die zukünftige Struktur der geplanten »Gesamtgemeinde«. Pfarrer Matthias Schmidt aus Schötmar sowie Pfarrer Hanns Meiners aus Rahden, Gemeindeberater in der Evangelischen Kirche von Westfalen, begleiteten den Beratungsprozess und moderierten nun auch diese zweite Tagung.

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