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Do., 07.12.2017

Umstellung der Technik im gesamten Stadtgebiet Marienmünster wird abgeschlossen LED-Lampen leuchten in allen Ortschaften

Stolz auf die neue Technik (von links): Stefan Niemann, Robert Klocke und Klaus Hasenbein.

Stolz auf die neue Technik (von links): Stefan Niemann, Robert Klocke und Klaus Hasenbein. Foto: Dennis Pape

Marienmünster (dp). Eine Maßnahme, die Marienmünster im wahrsten Sinne des Wortes noch mehr Strahlkraft verleiht: Die aufwendige Umstellung der Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet auf LED-Technik wird in diesen Tagen abgeschlossen. Insgesamt wurden etwa 860 Lichtpunkte in allen Ortschaften ausgetauscht.

Nach Angaben von Klaus Hasenbein vom Bauamt der Stadt Marienmünster haben 600 Laternen in allen Ortschaften in Zusammenarbeit mit der Westfalen Weser Netz neue Köpfe mit LED-Technik erhalten. Die Schmucklampen, die im Rahmen der Dorferneuerung installiert worden sind, wurden mit neuen LED-Leuchtmitteln versehen. Lediglich in Bredenborn müssen in dieser Woche noch die finalen Arbeiten abgeschlossen werden. »Die Maßnahme wird in diesem Jahr auf jeden Fall fertig«, betonte auch Bauamtsleiter Stefan Niemann.

Energieverbrauch erheblich gesenkt

Bürgermeister Robert Klocke sagte gestern im Gespräch mit dieser Zeitung: »Mit dieser Maßnahme können wir nicht nur die Beleuchtungssituation im gesamten Stadtgebiet verbessern, sondern auch Energie – und damit wiederum bares Geld – sparen. Der Verbrauch wird um mehr als zwei Drittel gesenkt, wodurch etwa 107.000 Kilowattstunden Strom im Jahr eingespart werden. Die damit erreichte Kostenreduzierung von fast 27.000 Euro amortisiert die Investitionskosten und entlastet jährlich unseren Gemeindehaushalt.«

Während die Straßenbeleuchtung in den Ortschaften zuvor von 23.30 bis 5.30 Uhr ausgeschaltet worden war, brennt sie nun die ganze Nacht vom Beginn der Dämmerung an. Von 21 bis 6 Uhr am nächsten Morgen werden die etwa 600 Laternen von 14 auf sieben Watt sowie in den Ortsdurchfahrten von 30 auf 15 Watt heruntergeregelt. Zum Vergleich: Die alten Lampen leuchteten mit 50 bis 80 Watt. »In der Wahrnehmung macht sich das Dimmen in den späten Stunden überhaupt nicht bemerkbar«, erläuterte Klocke. Lediglich die Schmucklampen im historischen Stil können nicht gedimmt werden.

Lampen leuchten 50.000 Stunden

Das Kostenvolumen für die Maßnahme beläuft sich auf 250.000 Euro – inklusive aller Nebenarbeiten. Etwa 230.000 Euro davon werden gefördert. »Ich gehe davon aus, dass sich auch der Aufwand in Sachen Wartung und Reparatur deutlich verringert. Die Leuchtdauer der neuen Lampen beträgt 50.000 Stunden«, sagte Klaus Hasenbein. Robert Klocke sprach von positiven Rückmeldungen seitens der Bürger: »Verwaltung und Politik hoffen, dass diese Maßnahme unter anderem zu einem noch besseren Sicherheitsgefühl der Menschen beiträgt.«

Die Stadt Marienmünster weist darauf hin, dass es im Ortskern von Vörden in den vergangenen Tagen zu Ausfällen der Beleuchtung gekommen ist. »Das hat jedoch nichts mit der Umstellung auf LED zu tun«, sagte Stefan Niemann: »Dort handelt es sich um einen Kabelnetzfehler, der schnellstmöglich behoben wird.«

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