Do., 28.12.2017

Feuerwehrsportler Mathias Schmidt zieht Bilanz Schmidt: »Für kranke Kinder ist kein Weg zu weit«

Mathias Schmidt ist längst mehr als der Sportler, der Geld für kranke Kinder sammelt – er ist unter anderem auch Organisator und Moderator beim Feuerwehrlauf in Höxter.

Mathias Schmidt ist längst mehr als der Sportler, der Geld für kranke Kinder sammelt – er ist unter anderem auch Organisator und Moderator beim Feuerwehrlauf in Höxter. Foto: Dennis Pape

Von Dennis Pape

Marienmünster (WB). Bereits seit 2013 setzt sich Feuerwehrsportler Mathias Schmidt für Kinder ein, die an der unheilbaren Muskeldystrophie Duchenne leiden. In diesem Jahr hat er als Botschafter für den Verein »Aktion Benni und Co« stolze 15.000 Euro »erlaufen«.

Mathias Schmidt hat sich mittlerweile nicht nur im Kreis Höxter einen Namen gemacht, sondern in der gesamten Bundesrepublik. Nicht zuletzt deshalb gilt er als der erfolgreichste Botschafter für die »Aktion Benni und Co« und konnte im Mai dieses Jahres wieder viele Feuerwehrsportler sowie private Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland mobilisieren, um beim bisweilen dritten Höxteraner Feuerwehrlauf in der Kreisstadt an den Start zu gehen.

»Wir hatten mehr als 380 Teilnehmer und konnten etwa 6500 Euro für kranke Kinder einnehmen – das macht mich immer wieder sehr stolz«, sagt Organisator Schmidt.

Feuerwehrlauf im Mai 2018

Perspektivisch möchte er vielleicht schon im kommenden Jahr die 500-Teilnehmer-Marke knacken. Verlassen konnte er sich bei der dritten Auflage erneut auf die große Unterstützung seitens der Feuerwehr Höxter sowie der Jugendfeuerwehr, die dem immer noch hoch motivierten Bredenborner auch im kommenden Jahr zur Seite stehen werden.

Terminiert ist der Lauf, der mittlerweile Vorbild für Veranstaltungen in anderen Bundesländern ist, für den 26. Mai 2018, Anmeldungen sind voraussichtlich von Ende Januar an möglich.

14 Wettkämpfe und Läufe

Für kranke Kinder unterwegs war Mathias Schmidt mit seiner 25 Kilogramm schweren Feuerwehrausrüstung im vergangenen Jahr auch bei 14 Wettkämpfen und Läufen – vom Crosslauf in Lüchtringen bis zum »Skyrun« in Enschede, wo er 450 Stufen in etwas mehr als drei Minuten schaffte.

Als großen Erfolg wertet er auch, dass sich immer mehr Feuerwehrleute und andere Sportler seinem Team »Firefighter OWL« anschließen und sich ebenfalls für an Duchenne erkrankte Kinder einsetzen. Darüber hinaus haben ihn über das Jahr verteilt immer wieder viele Spenden erreicht – zuletzt von der Firma John Holztransporte Kollerbeck sowie von der Löschgruppe Eversen. Eine beachtliche Summe erhält Schmidt auch jährlich von der Firma Egger aus Vörden.

Immer noch motiviert

»Ich habe zuhause zum Glück zwei gesunde Söhne und bin dafür sehr dankbar. Das ist für mich eine große Motivation, mich weiter für Kinder einzusetzen, denen es nicht so gut geht«, sagt er und fügt an: »Für sie ist mir kein Weg zu weit.«

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