Mi., 03.01.2018

Startenor gibt am Samstag ein Konzert in Marienmünster Todorovichs Vorliebe für Ruhe und Natur

Zoran Todorovich zählt zu den gefragtesten Tenören seines Fachs. Am kommenden Samstag gibt er ein Konzert in der Kulturscheune in Marienmünster. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

Zoran Todorovich zählt zu den gefragtesten Tenören seines Fachs. Am kommenden Samstag gibt er ein Konzert in der Kulturscheune in Marienmünster. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

Marienmünster (WB). Sein Terminkalender ist gut gefüllt: Buenos Aires, Zürich, Tokio, Bogota, Antwerpen, aber auch in Deutschland freuen sich die Metropolen in Düsseldorf oder Leipzig auf den Heldentenor Zoran Todorovich. Am kommenden Samstag macht er im beschaulichen Marienmünster Station.

»Seine Vorliebe aber gilt den Stärken des ländlichen Raumes: Ruhe und Natur und Familie«, heißt es in einer Pressemitteilung der ausrichtenden Kulturstiftung Marienmünster. In den hügeligen Landschaften zwischen Detmold und Höxter finde der Sänger die Erholung, die ihn aufatmen lasse und die ihn stark mache für Projekte auf den Brettern der Welt.

Zusammen mit Aleksandar Nikolic (Bandoneon), Zoran Anic (Gitarre) und Slobodan Geric (Kontrabass) präsentiert der bekannte Sänger am Samstag, 6. Januar, um 19.30 im Konzertsaal der Kulturstiftung Marienmünster sein neues Format »UN VIAGGIO« – Lieder und Arien im neuen Stil. Karten für 30 Euro sind im Vorverkauf bei der Stadt Marienmünster erhältlich. Restkarten an der Abendkasse.

Unterwegs auf zahlreichen bedeutenden Bühnen

Zoran Todorovich zählt zu den gefragtesten Tenören seines Fachs. Nach Studien in Belgrad, Frankfurt und München begann er seine Karriere mit Engagements am Landestheater Detmold und der Staatsoper Hannover. Seine Aufsehen erregenden Debüts an der Hamburgischen Staatsoper und der Wiener Staatsoper ebneten ihm schnell den Weg zu einer regen internationalen Gastspieltätigkeit. Seither ist Zoran Todorovich in Partien wie Edgardo, Alfredo, Rodolfo, Pinkerton, Faust (Gounod und Berlioz), Lenski auf zahlreichen bedeutenden Bühnen zu hören gewesen. Darunter in der Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, der Dresdner Semperoper, der Oper Zürich, der Bayerischen Staatsoper, der Opernhäuser Leipzig, Frankfurt, Nizza, Toulouse, Lyon, Teatro Real Madrid, Sevilla, Cordoba und Santander, dem Theatre Royal de la Monnaie Brüssel, der San Francisco Opera und dem Tokyo National Theatre.

Von Antwerpen bis Tel Aviv

2003/04 trat er an der Seite von Edita Gruberova an der Bayerische Staatsoper München in Donizettis »Roberto Devereux« auf. Danach folgten Auftritte mit namhaften Sopranen. Darunter neben Edita Gruberova auch Violeta Urmana, June Anderson, Hasmik Papian, Elina Garancha, Sonia Ganassi und viele andere. In den folgenden Spielzeiten sang er Cavaradossi unter Zubin Mehta in Tel Aviv, »Norma« unter Marcelo Viotti, »La Forza del Destino« unter Ono Kazushi in Brüssel, Daniele Callegari in Macerata, Philip Jordan an der Pariser Bastille, Manrico in Verdis »Troubadour« unter Nicola Luisotti an der Covent Garden in London, Dick Johnson in der »Fanciulla del West« unter Carlo Rizzi in Amsterdam und Bruno Bartoletti in dem Teatro Massimo di Palermo wo er auch seinen ersten Lohengrin debütierte.

Jüngste Projekte umfassten Don Jose in Toulouse, Manrico und Andrea Chenier in Genf und Bregenz, »La Fanciulla del West« und Boris Godunov in Palermo, Don Alvaro in der »Forza del Destino« in Paris und an dem Liceo di Barcelona sowie »Herodiade« in Antwerpen, Francesca di Rimini und »Fanciulla del West« in Monte Carlo, »Aida« in Marseille und »Parsifal« in Antwerpen.

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