Do., 12.07.2018

Entscheidung in Bremerberg nach Sommerpause Feuerwehrgerätehaus: Stadt prüft Optionen

Von Dennis Pape

Marienmünster-Bremerberg (WB). Für ein neues Feuerwehrfahrzeug in Bremerberg muss der benötigte Platz geschaffen werden – darin ist sich der Rat der Stadt Marienmünster einig. Ob dafür aber wirklich ein neues Feuerwehrgerätehaus für mehr als 300.000 Euro gebaut wird (wir berichteten über die Pläne), soll im Sommer zunächst geprüft werden.

Auf Antrag der UWG-Fraktion gab es am Dienstagabend eine grundsätzliche Aussprache über den geplanten Neubau in Bremerberg im Rat. Der Konsens: Die Politik braucht weitere Informationen, die Verwaltung wurde per Beschluss mit einer Grundlagenermittlung beauftragt. Geprüft werden sollen Möglichkeiten und Kosten eines Neubaus sowie eines Umbaus des bisherigen Gerätehauses, in dessen aktuellem Zustand das neue Fahrzeug nicht untergebracht werden kann. Nach der Sommerpause will der Rat dann eine Entscheidung treffen.

Das Gelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite des aktuellen Gerätehauses, das nach WESTFALEN-BLATT-Informationen für einen Neubau in Frage kommt, müsste erst einmal von der Stadt erworben werden. Während CDU-Fraktionschef Joseph Büker zunächst auf eine sofortige Entscheidung pro Neubau drängte, erläuterte Josef Wolff (UWG) den Antrag seiner Fraktion: »Wir wollen keine Feuerwehr zweiter Klasse. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass das aktuelle Gebäude in dieser Form nicht für die Unterbringung des Fahrzeuges sowie der Wehrleute geeignet ist. Dennoch müssen angesichts der immensen Kosten eine eventuell günstigere Stahlhalle mit Leichtbauweise und auch der Standort an sich sowie ein Umbau geprüft werden.« Auch in Vörden und Bredenborn würden bald neue Feuerwehrfahrzeuge benötigt – die erneut hohe Kosten verursachen.

Marienmünsters Wehrführer Wilfried Meyer stellte im Rat noch einmal die Wichtigkeit des Standortes in Bremerberg dar und betonte: »Ein Neubau wäre aus unserer Sicht sinnvoll.«

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