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Sa., 02.09.2017

Millionenprojekt »Katholische Grundschule Nieheim« eingeweiht Mit Kopf, Herz und Hand lernen

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist am Freitag die Einweihung der zu einer »Grundschule der Zukunft« umgebauten ehemaligen Hauptschule vollzogen worden (von links) : Dietmar Becker, Rektorin Karin Finkeldei, Architekt Wolfgang Just und Bürgermeister Rainer Vidal.

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe ist am Freitag die Einweihung der zu einer »Grundschule der Zukunft« umgebauten ehemaligen Hauptschule vollzogen worden (von links) : Dietmar Becker, Rektorin Karin Finkeldei, Architekt Wolfgang Just und Bürgermeister Rainer Vidal. Foto: Heinz Wilfert

Von Heinz Wilfert

Nieheim (WB). Im Beisein vieler Gäste aus Politik, Bezirksregierung und Verwaltung, aber auch von Eltern und den Hauptpersonen, den Kindern, ist am Freitagmorgen in der Aula die Einweihung der komplett umgebauten Grundschule in Nieheim gefeiert worden.

In mehreren Beiträgen wurde das Konzept der katholischen Grundschule Nieheim gelobt, die durch ihre pädagogischen Möglichkeiten, insbesondere aber die räumliche Ausstattung, als »Schule der Zukunft« bezeichnet wird.

»Wir lernen mit Kopf, Herz und Hand«, so lautet das pädagogische Motto, das in einem eigens komponierten und von allen Schülern der Schule gemeinsam gesungenen Schullied zum Ausdruck kommt. »Hier wurde alles richtig gemacht«, fasste Kreisdirektor Klaus Schumacher das Ergebnis des Leuchtturmprojektes zusammen. »Dieser 1. September ist der schönste Tag in meinem bisherigen beruflichen Leben«, bekannte deshalb Bürgermeister Rainer Vidal, denn die neue Schule werde die Bildungslandschaft der Stadt auf viele Jahrzehnte prägen. Das multifunktionale Gebäude soll auch anderen Nutzungen zur Verfügung stehen, wie etwa der Begabtenförderung oder VHS-Kursen.

Auch kulturelle Veranstaltungen der Stadt und der Vereine soll es hier geben. Der Schulhof übernimmt eine Funktion als Generationentreff, für den Bereiche mit Bewegungs- und Ruhezonen, Bereiche für Rollenspiele bis hin zum Lernen mit allen Sinnen konzipiert sind. Ein Sonderlob verdiente sich Kämmerer Dietmar Becker, der in der Zeit von der Planung über die Bauphase bis zur Fertigstellung ein unglaubliches Pensum geleistet habe. Die Baukosten bezifferte Vidal auf sechs Millionen Euro einschließlich eines Kunstrasenplatzes. Etwa die Hälfte stammt aus Fördermitteln von Bund und Land.

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