Fr., 22.12.2017

Nieheimer wollen »Grashüpfer«-Tagesstätte ausbauen Mehr Plätze für U3-Kinder

Kitas betreuen Kinder jeden Alters bis zur Schule.

Kitas betreuen Kinder jeden Alters bis zur Schule. Foto: dpa

Nieheim (WB/thö). Im städtischen Kindergarten »Die kleinen Grashüpfer« in Nieheim werden zehn zusätzliche Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen. Weil neue Räume gebaut werden müssen, sollen dafür 300.000 Euro an Landesförderung fließen. Ein entsprechendes Votum hat der Bildungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung abgegeben.

Derzeit gibt es im Kindergarten sechs Plätze für Kinder von zwei bis drei Jahren und 64 für ältere. Tatsächlich sind in diesem Jahr neun U3-Kinder unter den Grashüpfern. Die Überbelegung der genehmigten Plätze war in Absprache mit dem Kreisjugendamt möglich gemacht worden, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung an die Ausschussmitglieder.

Bedarf ist deutlich gestiegen

Die Planung für das kommende Kindergartenjahr habe ergeben, dass der Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren deutlich ansteigt. So haben bislang Eltern von zwölf Kindern ihren Betreuungsbedarf im städtischen Kindergarten in Nieheim angemeldet. Hinzu kommt, dass wohl im katholischen Familienzentrum, das in der Kernstadt bisher die einzige Möglichkeit geboten hat, auch Kinder unter zwei Jahren zu betreuen, ebenfalls mehr Kinder angemeldet worden sind, als aufgenommen werden können. Deshalb geht die Stadt davon aus, dass die Nachfrage in der städtischen Einrichtung weiter steigt.

Neubau statt Erweiterung

Für eine zusätzliche Erweiterung innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten gibt es aber keine Möglichkeit, so dass jetzt gebaut werden muss. Seitens der Verwaltung wird es deshalb als sinnvoll angesehen, zehn zusätzliche U3-Plätze zu schaffen. Insbesondere vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklung, Kinder früher in die Betreuung zu geben, sei auch in Zukunft damit zu rechnen, dass noch mehr Kinder unter drei Jahren betreut werden müssten. Mit der jetzt vom Ausschuss abgesegneten Planung sei die Stadt für die kommenden Jahre gut aufgestellt, so die Ansicht der zuständigen Fachbereichsleiterin Sandra Elsner (Stadt Nieheim). 

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