Mi., 14.02.2018

Landtagsabgeordneter informiert sich über Niesener Weiterbildungseinrichtung Matthias Goeken besucht die Hegge

Im Gespräch (von links) Damian Lazarek, Dagmar Feldmann, Matthias Goeken (MdL), Dr. Anne Kirsch und Dorothee Mann.

Im Gespräch (von links) Damian Lazarek, Dagmar Feldmann, Matthias Goeken (MdL), Dr. Anne Kirsch und Dorothee Mann.

Willebadessen (WB). Zu einem Austausch und zum gegenseitigen Kennenlernen ist der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken ins Christliche Bildungswerk »Die Hegge« nach Willebadessen-Niesen gekommen.

Zunächst erläuterte Oberin Dorothee Mann die Anfänge und Besonderheiten der Hegge. Gegründet am 11. November 1945, begann die Hegge-Gemeinschaft, eine benediktinisch geprägte Frauenkommunität, mit christlicher Erwachsenenbildung. Im Anschluss stellte sich das pädagogische Team mit einigen Kursen vor. So erzählte Dagmar Feldmann unter anderem von den Seminaren für Geflüchtete. Damian Lazarek berichtete unter anderem von Tagungen zur politischen Bildung.

Dr. Anne Kirsch erläuterte, welche Fortbildungsangebote für alle in Kindergarten, Schule und Gemeinde Tätigen, vor allem im religionspädagogischen Bereich gemacht werden. Sie lud den Landtagsabgeordneten auch in den Hegge-Park zum »Klingenden Garten« ein, der jedes Jahr den Abschluss der Gartentage markiert und nun für den 9. Juni geplant ist.

Hegge wünscht sich schnelleres Internet

Goeken zeigte sich erfreut über die Angebotsvielfalt der Hegge und äußerte den Wunsch, dass die Hegge dazu beiträgt, dass der Kreis Höxter immer stärker zusammenwächst und die hier lebenden Menschen sich der vielen »Perlen« im Kreis immer mehr bewusst werden. Gerade durch Kooperation und Vernetzung könne man Synergieeffekte schaffen.

Dorothee Mann trug die Bitte einer besseren Breitbandversorgung vor. Die Hegge sei, wie viele Orte im ländlichen Raum, unterversorgt. Bei Goeken stieß sie dabei auf offene Ohren: Für eine Weiterbildungseinrichtung wie die Hegge müsse der Standard des kabelgebundenen Internets eingerichtet werden.

Damian Lazarek erläuterte die Finanzierung der Einrichtung durch das Weiterbildungsgesetz. Dabei zeigte er auf, dass es im Rahmen einer Haushaltskonsolidierung Einschnitte in den Jahren 2004 bis 2016 gegeben hat. Nun seien die Sparmaßnahmen des Landes zwar wieder aufgehoben, aber der Förderbetrag befinde sich noch immer auf dem Niveau der 90er-Jahre. Es habe keinen Inflationsausgleich gegeben.

Goeken versprach, sich bei Verhandlungen zum Weiterbildungsgesetz für eine dynamisierte Förderung einzusetzen. Er versprach außerdem, der Hegge als Referent zur Verfügung zu stehen.

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