Mi., 07.03.2018

Hauptversammlung der Löschgruppe Warburg – Feuerwehr rückt 121 Mal aus Zahl der Brandeinsätze steigt

Geehrte und Beförderte (vorne, von links): Markus Müller, Jürgen Rabbe (beide stellvertretende Leiter der Feuerwehr), Pascal Vögeling, Franz Bäumer jr., Stefan Heinemann, Jochen Bunse, Florian Amrehn, CDU-Ratsmitglied Frank Scheffler, Tobias Berendes und Andreas Scholle als Leiter des Ordnungsamtes mit (oben, von links) Maik Menne, Mauritio Borchetta, Florian Mantel und Christian Mantel.

Geehrte und Beförderte (vorne, von links): Markus Müller, Jürgen Rabbe (beide stellvertretende Leiter der Feuerwehr), Pascal Vögeling, Franz Bäumer jr., Stefan Heinemann, Jochen Bunse, Florian Amrehn, CDU-Ratsmitglied Frank Scheffler, Tobias Berendes und Andreas Scholle als Leiter des Ordnungsamtes mit (oben, von links) Maik Menne, Mauritio Borchetta, Florian Mantel und Christian Mantel.

Warburg (WB). Die Hauptversammlung der Löschgruppe Warburg musste verspätet beginnen. Die Helfer waren kurz vorher noch zu einem Einsatz gerufen worden. »Wie man sieht, muss der Regelbetrieb trotzdem weitergehen«, scherzte der stellvertretende Wehrführer Markus Müller im Anschluss.

Brandeinsätze im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Regelbetrieb, das heißt für die 65 freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen des Löschzuges häufig, ins Auto zu steigen und auf einen Notruf zu reagieren, wenn eigentlich Feierabend ist.

Im Jahr 2017 kam das 121 Mal vor. »Die Zahl der Brandeinsätze ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen«, resümierte Müller. Das gelte für Wohnhäuser, aber auch für ansässige Industriebetriebe.

»Wir begrüßen die seit 2016 bestehende Pflicht, Wohnhäuser mit Rauchmeldern auszustatten«, sagte er. Zu den größten Brandeinsätzen gehörte das Feuer in einer Absauganlage im Industriegebiet Lütkefeld Ende Mai, bei dem 26 Menschen eine Rauchgasvergiftung erlitten. Auch erinnerte er an den Großbrand einer Schlosserei in Borgentreich im Februar.

Unwetterschäden beseitigt

Neben der Brandbekämpfung kümmerten sich die Feuerwehrleute auch um die Beseitigung von Unwetterschäden, etwa bei den Überschwemmungen in Wormeln und Herlinghausen in Folge von Starkregen Anfang Juni.

Außerdem beseitigten sie Ölspuren, unterstützten den Rettungsdienst, halfen bei Verkehrsunfällen und retteten in zwei Fällen Menschen aus feststeckenden Aufzügen.

1500 Stunden Ausbildungs- und Übungsdienste geleistet

Damit ein solches Engagement möglich ist, müssen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr viel Zeit in die eigene Ausbildung investieren. Im vergangenen Jahr absolvierten die Mitglieder etwa 1500 Stunden Ausbildungs- und Übungsdienste.

Zu den Höhepunkten gehörte dabei die Übung an einem Haus im Jugenddorf St. Petrus Damian, das danach abgerissen wurde, und eine unangekündigte Alarmübung am Facharztzentrum des Helios-Klinikums.

Neben dem Einüben der Routinen dienten solche Übungen auch dazu, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten zu fördern, sagte Müller: »Es ist für Einsatzlagen von unschätzbarer Bedeutung, dass die Einheiten sich untereinander kennen und Hand in Hand arbeiten.«

Besser als Brände zu löschen ist allerdings, das Entstehen von Bränden zu verhindern. Zur Förderung der Prävention nahm der Löschzug Warburg daher an der Initiative »Brot statt Böller« teil. An einem nachgebauten Haus aus Holzpaletten zeigten sie, wie gefährlich das Zünden von Feuerwerkskörpern sein kann. Am Ende kam eine Spendensumme von 1200 Euro für den Warburger Mittagstisch zusammen.

Wechsel in der Führungsetage steht bevor

Zu den größten Änderungen zählten 2017 der Umzug der Rettungswache vom Feuerwehrgerätehaus in ein eigenes Gebäude an der Industriestraße. Damit stehen im Feuerwehrgerätehaus Räume leer, die teilweise vom Löschzug Warburg übernommen werden. Dort sollen neue Büros für die Wehrführung und ein Archiv der Feuerwehr Warburg entstehen.

Auch in diesem Jahr ist schon viel passiert: Der Löschzug ist bis Anfang März 81 Mal ausgerückt und zählt damit bereits jetzt so viele Einsätze wie im Juni 2017. Zu den anstehenden Höhepunkten zählt eine Übung am Übungszug der Deutschen Bahn, der im Mai zum ersten Mal in den Kreis Höxter kommen wird. Außerdem steht mit dem Ende der Amtszeit von Wehrführer Josef Wakob Ende März ein Wechsel in der Führungsetage bevor.

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