Mo., 16.04.2018

Ausstellung erinnert an den Künstler Gottfried Beyer »Die Malerei soll das Auge erfreuen«

Rudolf Bialas (rechts) führte die Gäste in die Ausstellung ein, Bürgermeister Michael Stickeln hielt das Grußwort. Beide würdigten das Schaffen des Malers Gottfried Beyer.

Rudolf Bialas (rechts) führte die Gäste in die Ausstellung ein, Bürgermeister Michael Stickeln hielt das Grußwort. Beide würdigten das Schaffen des Malers Gottfried Beyer. Foto: Ralf Benner

Warburg (WB/ben). Im Warburger Museum im »Stern« ist am Sonntag die Ausstellung »Gottfried Beyer. 1889-1968. Ein Malerleben« eröffnet worden. Zu sehen sind mehr als 100 Arbeiten des Künstlers aus der Sammlung des Museums.

Ausstellung erinnert an den Künstler

50 Jahre ist es her, dass der Maler und ehemalige Kunstlehrer Professor Gottfried Beyer im Alter von 79 Jahren in seiner Künstlerklause auf der Hüffert verstarb. Seine testamentarische Schenkung bildete den Grundstein des »Sterns« zum Museum. Die Ausstellung erinnert an den Menschen und den Künstler Gottfried Beyer. Die gezeigten Arbeiten präsentieren Beispiele seines künstlerischen Schaffens. Die älteste Arbeit stammt aus dem Jahre 1910, die jüngste entstand in den frühen sechziger Jahren.

»Beyer war und blieb vor allem Landschaftsmaler, der schlicht von der Schönheit einer Landschaft, eines Gehöfts, einer Stadt, der Jahreszeiten, vor allem aber von der Schönheit des Frühlings erzählen, der mit seinen Bildern Freude machen wollte«, so Rudolf Bialas, der in die Schau einführte.

Beyer blieb dem Impressionismus treu

Zeit seines Lebens blieb Beyer dem Impressionismus treu, der Kunstrichtung, mit der er aufgewachsen war. Einige Jahre vor seinem Tod formulierte er seine Kunstauffassung: »Der Maler sollte versuchen, ein Abbild von dem Schönen zu schaffen und sich nicht anmaßen, dass er das Schöne selbst darstellen könnte. Die Malerei soll das Auge erfreuen.«

Bürgermeister Michael Stickeln würdigte bei der Ausstellungseröffnung das Schaffen und Wirken von Gottfried Beyer. »Wegen seiner besonderen Verdienste wird sein Name mit der Stadt Warburg eng verbunden bleiben«, zitierte Stickeln aus einem Nachruf auf den Maler. »Alle, die das Museum und seine nun fast dreißigjährige Arbeit schätzen, sind Gottfried Beyer zu tiefem Dank verpflichtet«, betonte das Stadtoberhaupt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5666175?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198395%2F2516019%2F