Di., 17.04.2018

Hunderte Besucher erleben Veranstaltung in Hohenwepel Pflanzenflohmarkt lockt an

Warburg (WB/vsm). Im Regen hatten die 18 Aussteller Sonntagmorgen ihre Stände beim 2. Pflanzenflohmarkt in Hohenwepel aufgebaut – doch passend zur Eröffnung klarte der Himmel auf und schließlich genossen hunderte Besucher das idyllische Ambiente an der Kirche St. Margaretha.

Unter den Besuchern war auch die neunjährige Nancy, die sich spontan gefragt hatte, warum in ihrem Heimatort so viele Leute an der Kirche und bis zur Engarer Straße parkten. Sie ließ sich von Uwe Lohe, dem Vorsitzenden des Imkervereins Warburg, erklären, wie ein Bienenvolk aufgebaut ist und welche Gefahren ihnen durch Varroamilben drohen.

Am Nebenstand beriet Organisatorin und Imkerin Marie-Luise Eickmeier-Ehrlich Interessierte, welche Blumen und Wildkräuter im Garten ideale Nahrungsquellen für Insekten sind. »Wildkräuter im Garten blühen nicht jedes Jahr bunt, aber die ausdauernden Mischungen können fünf Jahre ohne Pflege Bienen versorgen«, sagte Eickmeier-Ehrlich.

Zudem sei es ideal, auf regionale Blumensorten und Stauden zurückzugreifen, die von den Tieren auch angeflogen werden. Einen Tipp für Verteilung von Saatgut hatte die Bienenfreundin ebenfalls parat: »Wenn Sie das Saatgut mit Sand mischen, landet nicht alles an einer Stelle, sondern überall im Beet.«

Historische Tomatensorten und Stauden

Historische Tomatensorten, Stauden und Zwiebelblumen waren ebenso an den Ständen zu finden wie Sträucher und Gemüsepflanzen. Wie man seinen Rasen ohne Strom und Benzin pflegen kann, zeigte der Sensenclub Bodenfelde/Niedersachsen, deren Mitglieder in ihrer Heimat auch ein Wettmähen mit der Sense zu Pfingsten veranstalten. »Dabei kommt es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch darauf an, die Grasfläche sauber abzumähen«, erklärte Harry Arnemann, während er eine Sense mit dem Hammer dengelte und somit schärfte.

Schicke Aufbewahrungsmöglichkeiten für Blumen und Kräuter bot Udo Ostwald aus Bad Wünnenberg an seinem Stand an. Aus Fichtenholz baut er beispielsweise Tafeln, Blumenampeln und Beete. »Ich habe ein überschaubares Programm mit Dingen, die nicht jeder braucht, aber jeder will«, scherzte Ostwald, der gerne verschiedene Ideen kombiniert wie bei seinen Blumenampeln mit Sockeln, die überall aufgestellt werden können und dabei dekorativ sind.

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