Mi., 16.05.2018

WSV plant multifunktionale Spielstätte am neuen Sportheim Beachvolleyball in der Diemelaue

Der WSV plant am Sportheim in der Diemelaue zwei Beachvolleyball-Plätze und eine Boule-Anlage. Das Foto zeigt den Vorsitzenden Helmut Motyl mit Julia Schaberich, die gemeinsam mit Silke von Detten eine Beachvolleyball-Abteilung aufbauen will.

Der WSV plant am Sportheim in der Diemelaue zwei Beachvolleyball-Plätze und eine Boule-Anlage. Das Foto zeigt den Vorsitzenden Helmut Motyl mit Julia Schaberich, die gemeinsam mit Silke von Detten eine Beachvolleyball-Abteilung aufbauen will. Foto: Ralf Benner

Von Ralf Benner

Warburg (WB). In der Diemelaue könnte bald Beachvolleyball und Boule gespielt werden: Der Warburger Sportverein beabsichtigt, noch in diesem Jahr am neuen Sportheim zwei multifunktionale Beachvolleyball-Plätze sowie eine Boule-Anlage zu errichten.

Entsprechende Pläne des 1200 Mitglieder zählenden Vereins stellte Vorsitzender Helmut Motyl in der jüngsten Sitzung des Warburger Bezirksausschusses vor. Der WSV plant, sein Angebot im Stadtgebiet zu erweitern.

»Wir wollen den Bereich am Sportheim weiter zu einem großen Freizeit- und Bewegungszentrum ausbauen. Beachvolleyball ist nur der Anfang«, erklärte Helmut Motyl. Noch stehe das neue Sportheim wie ein Punkt in der Landschaft etwas isoliert in der Diemelaue: »Das soll sich nun ändern«, ist der WSV-Vorsitzende zuversichtlich.

Zwei multifunktionale Beachvolleyball-Plätze

Auf einer Fläche von 28 mal 14 Metern sollen zwei multifunktionale Beachvolleyball-Plätze und eine Boule-Anlage mit zwei Bahnen errichtet werden. »Wir wollen diese Plätze für den Schulsport und alle Interessierten zugänglich machen«, erläuterte Motyl.

Zwischen dem Gymnasium Marianum und dem Sportverein gebe es bereits eine Kooperation. Es sei angedacht, weitere Kooperationen mit anderen Schulen und Vereinen zu suchen, führte er aus. Auf der Beachvolleyball-Anlage könnten zum Beispiel auch Beach­soccer oder Beachbasketball gespielt werden, das biete den Vereinen durchaus interessante Trainingsmöglichkeiten, so Motyl.

Kostenaufwand in Höhe von 50.000 Euro

Der Eintritt auf das Gelände am Sportheim soll zukünftig über einen Platzwart geregelt werden, erklärte der WSV-Vorsitzende. Eine Zaunanlage mit begrüntem Wall soll die Sportanlage vor missbräuchlicher Nutzung schützen. »Die Einzäunung wird das Landschaftsbild nicht stören. Vorhandene Hecken, Sträucher oder Bäume bleiben erhalten«, sagte er. Die Zufahrt werde gepflastert.

In einer ersten Schätzung geht der Warburger Sportverein von einem Kostenaufwand in Höhe von 50.000 Euro aus, wobei ein Großteil der Kosten (30.000 Euro) durch Sponsoren und durch die Eigenleistung der Mitglieder – etwa 10.000 bis 15.000 Euro – gesichert sei. »Es gibt aber noch eine Finanzierungslücke von 20.000 Euro«, berichtete Helmut Motyl.

Ausschussmitglieder applaudieren begeistert

Die Mitglieder des Warburger Bezirksausschusses waren von seinen Ausführungen sehr angetan und applaudierten begeistert. Von einem »schlüssigen Konzept« sprach Ausschussvorsitzender Frank Scheffler: »Wir unterstützen das sehr. Es ist eine wünschenswerte Bereicherung.«

Nach Mitteilung des Kreises Höxter ist für das Bauvorhaben keine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln sicherte zu, Zuschussmöglichkeiten für das Vorhaben zu prüfen.

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