Mi., 07.03.2018

Ergebnis der internen Anhörung – Nun entscheidet der Stadtrat Feuerwehr Willebadessen stimmt für Ortmann

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Willebadessen (WB/dal). Benjamin Ortmann soll neuer Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Willebadessen werden. Dafür haben sich am Montagabend die Teilnehmer einer internen Anhörung der Feuerwehr in der Aula der Eggeschule in Peckelsheim einstimmig ausgesprochen.

Hans Hermann Bluhm, Bürgermeister der Stadt Willebadessen, leitete die Anhörung. »Kreisbrandmeister Rudolf Lüke wird dem Rat nun vorschlagen, Benjamin Ortmann zum Leiter der Feuerwehr zu ernennen«, erklärt das Stadtoberhaupt. Die Lokalpolitiker werden sich in der nächsten Sitzung des Rates am Donnerstag, 22. März, mit dem Thema befassen. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr in der Zehntscheune in Peckelsheim.

Michael Rüsing soll zum einzigen Stellvertreter ernannt werden

Die Teilnehmer der Feuerwehr-Anhörung votierten außerdem mehrheitlich dafür, Michael Rüsing zum einzigen Stellvertreter des Wehrführers zu ernennen, sagt Bluhm weiter. Sechs Personen hätten sich bei der Abstimmung enthalten.

»Michael Rüsing muss noch Lehrgänge beim Institut der Feuerwehr in Münster besuchen, zum Beispiel den des Leiters der Wehr«, sagt Bluhm. Erst für 2019 habe noch einer der wenigen Seminarplätze ergattert werden können. Sollten sich die Lokalpolitiker für Rüsing aussprechen, werde dieser daher zunächst kommissarischer stellvertretender Wehrführer. Nach dem Abschluss der Lehrgänge könne er dann offiziell Stellvertreter werden.

Fünf Personen teilen sich die Arbeit

Die Idee, künftig drei Stellvertreter zu berufen, sei damit allerdings vom Tisch. »Man hat sich bei der Freiwilligen Feuerwehr intern darauf geeinigt, dass sich fünf Personen die Arbeit teilen werden. Drei von ihnen würden dann Aufgaben übernehmen, ohne offiziell in eine Stellvertreterposition berufen zu werden«, erklärt Hans Hermann Bluhm.

Das Aufteilen der Arbeit halte Bluhm für »eine besonders gute Lösung. Beruf und Ehrenamt sind in diesem Bereich immer schwieriger miteinander zu vereinbaren«. Zumal das Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) die Benennung eines dritten Stellvertreters nicht vorsehe: »Gesetzlich vorgesehen sind bis zu zwei Stellvertreter.«

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