Do., 15.02.2018

Mann sitzt in U-Haft 37-Jährige in Augustdorf getötet: Tatverdächtiger schweigt

Vor dem Haus, in dem die 37-Jährige getötet wurde, stehen Kerzen.

Vor dem Haus, in dem die 37-Jährige getötet wurde, stehen Kerzen. Foto: Matthias Kleemann

Augustdorf (dpa). Rund drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer 37-jährigen Frau in Augustdorf sitzt der Tatverdächtige jetzt in der Untersuchungshaft in Detmold.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Donnerstag hatte sich der 39-jährige Mann einen Tag nach der Tat in einem Mehrfamilienhaus bei der Polizei in Soest gestellt. Bislang hatten sich die Behörden zum Ort der Festnahme und der Todesursache nicht geäußert. Bei der Obduktion stellten die Rechtsmediziner laut Mitteilung Stichverletzungen und Strangulationsspuren fest.

Bei Opfer und Tatverdächtigem soll es sich um Rumänen handeln. Anders als zunächst angenommen, sollen sie in keiner Beziehung gestanden, sich aber gekannt haben, hieß es.

Nach dem 39-Jährigen war öffentlich gefahndet worden, da die Polizei davon ausging, dass er sich nach Rumänien absetzen wollte. Wegen schwerer Verletzungen, die sich der Mann selbst zugefügt haben soll, musste er zunächst operiert werden und wurde dann in ein Justizkrankenhaus verlegt. Bei der Festnahme gab er an, jemanden getötet zu haben. »Seitdem hat er sich nicht mehr zu der Tat geäußert«, sagte Oberstaatsanwalt Christopher Imig. Das Motiv bleibt daher unklar. Der Haftbefehl lautete auf Totschlag.

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