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Di., 23.05.2017

60 Kinder suchen mit ihren Kuscheltieren und Puppen Rat bei Dr. Petra Koberstein Sprechstunde in der Teddybär-Klinik

Dr. Dirk Leber untersucht in der Teddybär-Klinik einen Teddy und wird dabei vom Kuscheltier-Papa Finn genau beobachtet.

Dr. Dirk Leber untersucht in der Teddybär-Klinik einen Teddy und wird dabei vom Kuscheltier-Papa Finn genau beobachtet. Foto: Anneka J. Hilgenberg

Von Anneka J. Hilgenberg

Schlangen (WB). »60 Betten hat unsere Teddybär-Klinik heute«, erzählt Dr. Petra Koberstein. Und die werden dringend benötigt. Zum zweiten Mal behandelt die 38-Jährige in der Praxis ihres Mannes einen ganzen Tag kleine und große Weh-Wehchen von Kuscheltieren oder Puppenkindern. Und viele Kollegen helfen mit.

Pro Stunde vergibt das Klinik-Team zehn Termine. Am Behandlungstag sind alle ausgebucht. Am Anfang nehmen die Sprechstundenhilfen von Dr. Volker Koberstein an der Anmeldung die wichtigsten Daten des »Patienten« auf einem Laufzettel auf. Die Teddys und Puppen werden namentlich erfasst, vermessen und gewogen. Eine Frage bleibt noch zu klären: »Was fehlt ihr denn eigentlich, deiner Mausi?« Mausi ist eigentlich eine Katze und hat einen Splitter in der Pfote.

Besonders übel hat es Löwi getroffen: Er leidet an Ohrwürmern. Bei der notwendigen Operation muss Löwis Besitzerin Hannah mithelfen und die Sauerstoffmaske auf seine Nase drücken. Die Ärzte behandeln die kleinen Patienten mit Ernst und viel Geduld. Sie erklären, welche Instrumente sie anwenden und was bei der vorliegenden Krankheit zu tun ist. Zahlreiche Brüche werden mit Unterstützung der Kinder eingegipst.

Dr. Petra Koberstein erklärt den Sinn hinter der Veranstaltung: »Es soll für die Kinder wie im echten Leben sein. Das können wir hier in den Behandlungsräumen optimal umsetzen. Es riecht schon so komisch nach Arzt und wir tragen extra die weißen Kittel. Den Kindern sollen die negativen Assoziationen genommen werden, denn hier machen sie gute Erfahrungen.« Sie freut sich über die Sponsoren, die sich bereit erklärt haben, die Aktion zu unterstützen. Auch einige Kindergarten-Mütter packen als »Arzthelferin« mit an.

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 23. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schlangen.

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