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Fr., 02.06.2017

Christa Fuhrmann und Claudia Cremer-Robelski aus Schlangen freuen sich am 10./11. Juni auf viele Besucher Künstlerinnen öffnen ihre Ateliers

Christa Fuhrmann öffnet am 10. und 11. Juni ihr Atelier in Marienloh. Hier arbeitet die Künstlerin aus Schlangen mit traditionellen textilen Techniken. Interessenten können sich die Art der Herstellung vor Ort genau anschauen.

Christa Fuhrmann öffnet am 10. und 11. Juni ihr Atelier in Marienloh. Hier arbeitet die Künstlerin aus Schlangen mit traditionellen textilen Techniken. Interessenten können sich die Art der Herstellung vor Ort genau anschauen. Foto: Tessa Hanselle

Schlangen (WB/tess). Traditionelle textile Techniken und Acrylfarbe auf Leinwand: Christa Fuhrmann und Claudia Cremer-Robelski beteiligen sich an den Paderborner »Offenen Ateliers«. Am Samstag, 10. Juni, und Sonntag, 11. Juni, können Besucher vor Ort erkunden, wie die Werke der Schlängerinnen entstehen.

»Ich verwende für meine Werke traditionelle textile Techniken. Dazu gehören Weben, Papierschöpfen, Filzen und Färben«, sagt Christa Fuhrmann. Die Objekte der 63-Jährigen sind jedoch keine Gebrauchsgegenstände wie etwa Tischdecken, sondern abstrakt. Für diese verwendet sie unterschiedliche Materialien. »Ich nehme Edelstahlfäden für eine zeitgemäße Form. Früher war das Weben der Broterwerb, heute machen Maschinen das viel schneller und genauer. Aber mit den Techniken kann man immer noch spielen. Die Ergebnisse müssen nicht mehr funktional sein«, sagt Christa Fuhrmann.

Die Schlängerin teilt sich ihr Atelier »Kunstspeicher« in Marienloh mit Annie Fischer aus Stukenbrock. Am kommenden Wochenende sind aber ausschließlich ihre Werke zu bewundern. »Das Atelier ist in einem ehemaligen Getreidesilo auf dem Hof Teget­hoff. Für das Papierschöpfen brauche ich wasserunempfindliche Böden und Räume«, erläutert die Künstlerin.

Claudia Cremer-Robelski mag die Hinterhof-Romantik ihres Ateliers

Auch die Schlänger Künstlerin Claudia Cremer-Robelski stellt in Räumen mit Geschichte aus. In der alten Scheune in der Paderborner Schulstraße ist bereits gemalt worden. »Das Haus besitzt ›Hinterhof-Romantik‹. Es wurde auch schon von einer Künstlerin genutzt, die im gleichen Stil wie ich arbeitet. Die Räume konnte ich quasi so übernehmen, sie sind schon ›eingelebt‹«, erzählt Claudia Cremer Robelski.

Bis vor zwei Jahren stellte sie ihre Bilder noch in ihrem Atelier im Gewerbepark in Schlangen aus. »Das mache ich auch weiterhin jedes zweite Jahr bei den offenen Ateliers in Lippe«, sagt die Künstlerin. An der Paderborner Veranstaltung nimmt sie bereits seit 2008 teil. Ihre Werke auf Leinwand sind durch menschliche Motive geprägt, denen sie detailgetreu Ausdruck verleiht.

Die Ateliers der beiden Künstlerinnen sind am Samstag, 10. Juni, von 15 bis 19 Uhr und am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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