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Mi., 05.07.2017

Britisches Militär hat große Sicherheitsbedenken – Risiko durch Blindgänger Haustenbecker Treffen ist abgesagt

Die Wanderung – hier 2013 entlang der Ruine – ist für viele Teilnehmer ein wichtiger Teil des Haustenbecker Treffens.

Die Wanderung – hier 2013 entlang der Ruine – ist für viele Teilnehmer ein wichtiger Teil des Haustenbecker Treffens. Foto: Uwe Hellberg

Von Klaus Karenfeld

Schlangen (WB). Das Haustenbecker Treffen, das am 26. August geplant war, ist überraschend abgesagt worden. Die britischen Militärs hatten zuvor erhebliche Sicherheitsbedenken angemeldet.

Anfangs sei alles noch planmäßig verlaufen, machte Petra Mücke, Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Oesterholz-Haustenbeck im Gespräch mit dieser Zeitung deutlich. Demzufolge lag dem Verein bereits im Februar ein Schreiben vor, in dem die zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) auch das diesjährige Haustenbecker Treffen ohne weitreichende Auflagen genehmigte.

Drei Monate später folgte die überraschende Kehrtwende. Die BImA schränkte ihre schriftlich gegebene Zusage unerwartet deutlich ein. Die Veranstaltung in Haustenbeck dürfe sich nur auf den alten Friedhof, die Gedenkstätte und den ehemaligen Schulhof konzentrieren. Die etwa fünf Kilometer lange Wanderung am Haustenbach entlang zur Augustdorfer Straße wurde dagegen wegen Sicherheitsbedenken der britischen Militärs ausdrücklich untersagt.

Wanderung durch die Senne ist zentrales Element

»Gerade die Wanderung durch die Senne macht aber für viele Gäste den besonderen Reiz des nur alle zwei Jahre stattfindenden Haustenbecker Treffens aus«, ist Petra Mücke überzeugt: »Viele Besucher reisten von weit her an, um einen Blick auf ihre ehemalige Wohn- oder Hofstätte zu werfen. Oftmals in Begleitung ihrer Kinder und Enkel.« Das Haustenbecker Treffen nur auf Kirche, Friedhof und Schule zu beschränken, sei für die vielen meist älteren Besucher wenig attraktiv. Verein und Gemeinde hätten deshalb gemeinsam beschlossen, das Haustenbecker Treffen 2017 abzusagen.

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch, 5. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Schlangen.

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