Mi., 31.01.2018

Detmolder Einrichtung als »kulturellen Leuchtturm« der Region gewürdigt Ministerin lobt Hochschule für Musik

Bauen auf gute Zusammenarbeit: Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Zweite von links), Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse (links) und Mitglieder der Hochschule.

Bauen auf gute Zusammenarbeit: Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Zweite von links), Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse (links) und Mitglieder der Hochschule.

Detmold (WB). Die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Isabel Pfeiffer-Poensgen, hat jetzt die Hochschule für Musik Detmold besucht. Sie bezeichnete die Einrichtung als »kulturellen Leuchtturm«.

Pfeiffer-Poensgen, die von 1989 bis 1998 Kanzlerin der Hochschule für Musik Köln war, hob dabei die Rolle der Detmolder Hochschule für das Land Nordrhein-Westfalen hervor. »Dass Detmold als Standort einer Musikhochschule weltweit bekannt ist, ist angesichts der Lage im Herzen Lippes schon etwas ganz Besonderes«, so die Ministerin. Die zahlreichen Studierenden und Lehrenden, die zum Teil aus aller Welt an die Hochschule kommen, tragen laut Ministerin dazu bei, dass Detmold zu den »kulturellen Leuchttürmen der Region« gehört.

Diese Position würde durch zahlreiche zukunftsträchtige Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Bildung untermauert. Die vielen Absolvierenden, die nach dem Studium berufliche Wege in Deutschland, Europa und der ganzen Welt einschlagen, seien ein Indikator für das hervorragende Ausbildungsniveau in Detmold, hob die Ministerin weiter hervor.

Diskutiert wurde mit der Ministerin über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung. Es bestand Einigkeit, dass digitale Strukturen den Alltag an den Musikhochschulen bereits stark durchdrungen haben. Weitere Bestrebungen auf diesem Gebiet sollen unter dem Dach der Kooperationsgemeinschaft »Digitale Hochschule NRW«, die zusammen mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW das Thema Digitalisierung in den Fokus nimmt, ausgelotet werden.

Beim Thema Weiterbildung wurde die Bedeutung des bundesweit agierenden Netzwerks Musikhochschulen, einem Verbundprojekt bestehend aus elf Mitgliedshochschulen, hervorgehoben. Doch darüber hinaus müsse es weitere Bestrebungen geben, damit auch die Musikhochschulen ihrer Aufgabe, als Bildungsträger in die Gesellschaft hineinzuwirken, auf Dauer gerecht werden, betonte Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse.

Grosse, der ein Institut für Lebenslanges Lernen in der Musik plant, plädierte dafür, dass der Weiterbildungsgedanke mit dem Aspekt des Musizierens über die Lebensspanne und mit der musikalischen Breitenarbeit in der Region OWL verknüpft werden müsse. Dieser Bedeutung könne ein neues Institut Rechnung tragen. Hier sicherte das Ministerium der Hochschule Unterstützung zu.

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