Mi., 07.02.2018

Anlage in Kohlstädt wird 48,85 Meter hoch – Vorgänger aus Beton soll komplett zurückgebaut werden Neuer Stahlgittermast für Mobilfunk

In Kohlstädt entsteht ein neuer Mobilfunkmast. Die 48,85 Meter hohe Stahlgitterkonstruktion ist für eine erweiterte Belegung ausgelegt. Der Betonmast wird zurückgebaut.  

In Kohlstädt entsteht ein neuer Mobilfunkmast. Die 48,85 Meter hohe Stahlgitterkonstruktion ist für eine erweiterte Belegung ausgelegt. Der Betonmast wird zurückgebaut.   Foto: Uwe Hellberg

Schlangen (WB). Im Schlänger Ortsteil Kohlstädt entsteht ein neuer Mobilfunkmast. Er wird im Gebiet oberhalb der Straße »Am Schlehdorn« errichtet. Nach seiner Fertigstellung soll er einen dort bereits bestehenden Betonmasten ersetzen.

Die Bauaufsicht des Kreises Lippe hat bereits am 27. Dezember 2016 eine Genehmigung zur Errichtung des 48,85 Meter hohen Stahlgitter-Mobilfunkmastes erteilt. Der Standort der Anlage (Flurstück 49) liegt planungsrechtlich im Außenbereich. Wie der Kreis Lippe auf Anfrage der SCHLÄNGER ZEITUNG mitteilt, wurde auch die untere Naturschutzbehörde an dem Genehmigungsverfahren beteiligt. Sie hat eine Ausnahme von dem im Landschaftsplan bestehenden Bauverbot erteilt. Das Baugesetzbuch erlaubt, entsprechende Anlagen an dem gewählten Standort zu errichten, wenn sie der öffentlichen Versorgung mit Elektrizität, Gas oder Telekommunikationsdienstleistungen dienen.

Die Baugenehmigung beinhaltet aber auch Verpflichtungen und Auflagen. So muss der derzeit bestehende Betonmast mit Fertigstellung des neuen Stahlgittermastes komplett zurückgebaut werden. Für die neue Anlage gilt: Sollte das geplante Vorhaben und die Nutzung eines Tages aufgegeben werden, muss auch hier ein Rückbau erfolgen. Etwaige Bodenversiegelungen sind zu beseitigen.

Der neue Stahlgitter-Mast soll den Mobilfunk verbessern. Er wird laut Bauplanung deshalb errichtet, weil der bestehende Betonmast für eine erweiterte Belegung nicht ausreichend dimensioniert ist.

Eine erhöhte Strahlenbelastung müssen Bürger in der Umgebung nicht befürchten. Die Bundesnetzagentur hat eine sogenannte Standortbescheinigung erteilt. Sie dient »dem Nachweis der Gewährleistung des Schutzes von Personen in den durch den Bereich von ortsfesten Funkanlagen entstehenden elektromagnetischen Feldern«.

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