Mo., 08.01.2018

Starker Angriff sichert Schlängerinnen 36:27-Sieg gegen HSG Handball Lemgo VfL-Damen ziehen ins Final-Four ein

Nadine Weise war mit acht Toren eine der stärksten Spielerinnen auf Seiten der Gastgeber. Nach dem 36:27-Erfolg gegen HSG Handball Lemgo stehen die VfL-Damen erneut im Final-Four des lippischen Handballpokals.

Nadine Weise war mit acht Toren eine der stärksten Spielerinnen auf Seiten der Gastgeber. Nach dem 36:27-Erfolg gegen HSG Handball Lemgo stehen die VfL-Damen erneut im Final-Four des lippischen Handballpokals. Foto: Alfred Seidl

Schlangen (WB/mai). Mit einem am Ende deutlichen 36:27-Erfolg gegen Bezirksligakonkurrent HSG Handball Lemgo haben sich die VfL-Handballerinnen erneut den Einzug ins Final-Four des Handball-Kreispokals gesichert. Die Viertelfinalpartie wurde am Samstag zum Abschluss des »Tag des Handballs« ausgetragen.

Volksbank-Pokal Viertelfinale VfL Schlangen: HSG Handball Lemgo 36:27 (16:12) : Die Schlängerinnen wurden ihrer Favoritenrolle als Tabellenzweite zu Beginn der Partie direkt gerecht und setzten sich in den ersten Minuten mit 5:1 Toren ab. Sieben Minuten später hatte Lemgo allerdings zum 5:5 aufgeholt und konnte bis zum 8:8 (21.) immer wieder ausgleichen. Fünf Treffer hatte bis dahin allein die torgefährliche Mareike Kracht erzielt, die als stärkste Werferin der Gäste am Ende der Partie zwölf Tore, davon drei verwandelte Siebenmeter, für sich verbuchen konnte.

Doch der Schlänger Angriff ließ sich nicht beirren. Mit vielen erfolgreichen Tempogegenstößen bauten die Gastgeberinnen ihre Führung in der gut besuchten Rennekamphalle bis zur Halbzeit unter anderem ab der 26. Minute (12:11) mit fünf Toren in Folge innerhalb vier Minuten wieder auf 16:11 aus. Mit dem 16:12-Zwischenstand ging es in die Pause.

»Mareike Kracht hat überragend gespielt. Wir haben sie die gesamte Partie nicht richtig in den Griff bekommen«, räumt VfL-Trainerin Anja Kracht ein. Defizite im Schlänger Spiel machte sie vor allem in der Abwehr aus. »Da war ein kleiner Schlendrian drin. 36 geworfene Tore sind in Ordnung, 27 kassierte aber definitiv zu viel.« In der Liga hatten die Schlängerinnen die HSG noch deutlicher mit 33:18 bezwungen.

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»Wir freuen uns über den Sieg, aber der Fokus liegt auf den Ligaspielen.«

VfL-Trainerin Anja Kracht

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In Durchgang zwei gelang es dem VfL, die Gäste auf Distanz zu halten und dann ab der 49. Minute mit einem weiteren Fünf-Tore-Lauf zum 31:22-Zwischenstand – drei davon erzielte allein die starke Anna Pucker – deutlich zu machen, wer in dieser Partie den überzeugenderen Anspruch auf den Einzug ins Final-Four erhebt. Diesen Abstand konnten die Gäste aus Lemgo bis zum 36:27-Endstand auch nicht mehr verkürzen.

»Wir freuen uns natürlich, dass wir mit dem Sieg im Final-Four stehen, aber der Fokus liegt für mich eindeutig auf den Ligaspielen«, zieht Anja Kracht Bilanz. Deshalb sei Lemgo auch ein interessanter Gegner gewesen, weil am 10. März noch das Bezirksligarückspiel in Lemgo aussteht. Und mit nur zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSV Hillentrup, steht der VfL vor dem Ende der Winterpause durchaus aussichtsreich da.

Im Ligabetrieb geht es für die VfL-Damen am Samstag, 13. Januar, 18 Uhr, mit einem Heimspiel gegen TuS Leopoldshöhe weiter.

VfL Schlangen : Kallenbach (4), Bannenberg (3), N. Weise (8/1), J. Weise (1), Bleibaum (2), L. Pucker (8/1), A. Pucker (9), Goehrke (1).

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