So., 31.12.2017

Mandolinenorchester »Weserwelle« gibt Jahresabschlusskonzert in Bad Oeynhausen Herzerwärmende Klänge

Das Orchester »Weserwelle« schließt die Konzertreihe mit einer Darbietung von Mozart, Offenbach und Shostakovich vor ausverkauftem Saal in der Wandelhalle. Zum Programm zählten Stücke aus Italien, Spanien, Frankreich und Ungarn.

Das Orchester »Weserwelle« schließt die Konzertreihe mit einer Darbietung von Mozart, Offenbach und Shostakovich vor ausverkauftem Saal in der Wandelhalle. Zum Programm zählten Stücke aus Italien, Spanien, Frankreich und Ungarn. Foto: Lina Sophie Möller

Von Lina Sophie Möller

Bad Oeynhausen (WB). Zum Abschluss seiner Konzertreihe »Winterreise« hat das Mandolinenorchester »Weserwelle« unter der Leitung von Yasuo Wada ein Konzert in der ausverkauften Wandelhalle gegeben. Die »Winterreise« nahm das Publikum mit auf eine Tour durch Europa.

Zum Programm zählten musikalische Stücke aus Italien, Spanien, Frankreich und Ungarn. Den Anfang machte die Ouvertüre aus Mozarts Oper »Titus«. Außerdem präsentierte das Orchester »Spanish Eyes«, das durch Al Martino bekannt wurde, sowie die »Humoreske« und »Winter Wonderland«.

Die »Katalanischen Impressionen«, eigens für das viersaitige Zupfinstrument komponiert, erweckten Bilder tanzender Paare in einer lauen Sommernacht in den Köpfen der Zuhörer. »Fred Witt wollte mit dem Stück die Lebensfreuden des Südens widerspiegeln«, erläuterte Anja Bamberger, die durch das Programm führte.

Musikbegeisterte Fans aus nah und fern

In der ersten Reihe saßen die musikbegeisterten Freunde Brigitte Elger, Sigmar Welski sowie Herbert und Hildegard Schneide­reit. Die Dortmunder verbrachten das Dezemberende bereits die vergangenen zwei Jahre in der Kurstadt. Bei diesen Besuchen lernten sie die »Weserwelle« schätzen. »Der Mandolinenklang ist herzerwärmend«, sagte Brigitte Elger. »Wir besorgen uns schon im Sommer die Konzertkarten.«

Neben ihnen saß die 16-Jährige Jana Weber. »Mein Papa spielt Schlagzeug«, berichtete sie stolz und filmte jedes Stück des 23-köpfigen Orchesters mit dem Smartphone.

Eine der Musikerinnen war Jana Heidemann. Ihre ganze Familie stand auf der Bühne. »Mama am Klavier, Papa am Kontrabass, mein Bruder an der Gitarre, Oma und Opa an der Mandoline und der andere Opa am Akkordeon. Als Baby lag ich während der Konzerte im Maxi-Cosi unterm Klavier. Mit zehn Jahren wurde ich aktives Mitglied«, erinnerte sich die heute 24-Jährige. Auch das ist es, was die »Weserwelle« so besonders macht: die Harmonie und Einheit des Orchesters.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5388818?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F