So., 04.03.2018

Mehrkosten für Verbraucher in Bad Oeynhausen fast im Rahmen Neue Kostenschätzung für Wasserenthärtung

Eine der beiden geplanten Trinkwasserenthärtungsanlagen soll am Wasserwerk Rehme entstehen.

Eine der beiden geplanten Trinkwasserenthärtungsanlagen soll am Wasserwerk Rehme entstehen.

Bad Oeynhausen  (WB/mcs). Der Bau einer zentralen Trinkwasserenthärtungsanlage für Bad Oeynhausen wird möglicherweise doch günstiger als zuletzt angenommen. Nach aktuellen Berechnungen gehen die Stadtwerke Bad Oeynhausen von einem Investitionsvolumen von etwa 5,6 Millionen Euro an den Standorten in Bergkirchen und Rehme aus.

Im Dezember war zuletzt von Gesamtkosten von bis zu sechs Millionen Euro die Rede. Diese Summe hatte für Kritik gesorgt, weil vor dem Ratsbürgerentscheid zur zentralen Trinkwasserenthärtung im September 2017 von einem Investitionsvolumen in Höhe von fünf Millionen Euro die Rede war.

Auch zu den Mehrkosten durch die zentrale Trinkwasserenthärtung für die Verbraucher äußerte sich Vorstand Andreas Schwarze am Mittwoch im Verwaltungsrat der Stadtwerke. »Wir gehen derzeit von Mehrkosten in Höhe von 31 Cent pro Kubikmeter aus«, sagte Andreas Schwarze. Damit werde der im Vorfeld des Ratsbürgerentscheides kommunizierte Wert von 30 Cent pro Kubikmeter nur geringfügig – um einen Cent pro Kubikmeter – überschritten.

Laut Markus Schramm, Geschäftsbereichsleiter Wasser, soll die Nutzung der Umkehrosmose am Standort Rehme, wie berichtet, durch die Universität Hamburg-Harburg begleitet werden. Das Interesse seitens der Hochschule sei groß, gelte es doch trotz strenger Trinkwasserverordnung einen möglichst ökologischen Ansatz für die Enthärtung zu finden.

Stadtwerke-Vorstand Andreas Schwarze wies darauf hin, dass die Gespräche mit dem Wasserbeschaffungsverband (WBV) Am Wiehen über eine zentrale Trinkwasserenthärtung auf Verbandsebene noch nicht abgeschlossen sind. »Dennoch kann hoffentlich in diesem Herbst die Ausschreibung für das Gebäude in Rehme erfolgen, damit wir 2019 mit dem Bau beginnen können«, sagte Andreas Schwarze. Erst mit der Fertigstellung des Gebäudes in Bergkirchen beziehungsweise eines Gebäudes des WBV Am Wiehen sei allerdings für beide Standorte die Verfahrenstechnik zu beauftragen und einzubauen.

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