Fr., 29.12.2017

Europaweite Ausschreibung für das Waldfreibad in Espelkamp Anstoß kam von der SPD

Für das Espelkamper Waldfreibad gibt es eine europaweite Ausschreibung für einen Planwettbewerb. Die SPD Espelkamp sagt, dies sei ihr Anstoß gewesen.

Für das Espelkamper Waldfreibad gibt es eine europaweite Ausschreibung für einen Planwettbewerb. Die SPD Espelkamp sagt, dies sei ihr Anstoß gewesen. Foto: Felix Quebbemann

Espelkamp (WB/fq). Der Umbau des Waldfreibades wird nach Ansicht der Espelkamper SPD-Spitze eines der vorherrschenden Themen im Jahr 2018 werden.

Abschlusskonferenz

Fraktionsvorsitzender Reinhard Bösch, Stellvertreter André Stargardt und Jens Bölk, Stadtverbandsvorsitzender, bezeichneten die europaweite Ausschreibung für den Planwettbewerb als positiv. Diese wurde in der letzten Ratssitzung in diesem Jahr beschlossen.

Seit mehr als 15 Jahren – mit Siegfried Nötzel an der Spitze – stehe die SPD dafür ein, das Freibad zu entwickeln und zu erhalten, betonten die Politiker während ihrer Abschlusskonferenz bei Schneiders am Brunnen. Sie fügten an, dass die SPD zwar »nicht die Mutter der europaweiten Ausschreibung« sei, so Stargardt.

Umdenken

Aber auf Betreiben der Sozialdemokraten sei zum einen die Fahrt nach Bad Essen zustande gekommen. Dort habe man sich das umgebaute Freibad angeschaut.

Zum anderen betonten die Politiker, dass sie mit der Arbeit des Arbeitskreises Waldfreibad zunächst nicht richtig einverstanden gewesen seien. Sie sei nicht so gewesen, »wie sie sein sollte«. Die Einstimmigkeit für eine europaweite Ausschreibung sei auch nicht immer da gewesen, teilten die SPD-Politiker mit. »Wir haben daher das Gespräch mit der größten Fraktion gesucht. Dann hat ein Umdenken stattgefunden«, erklärte Stargardt. Dieses Umdenken habe es bis hinauf zum AöR-Vorstand gegeben. Letztlich sei es »schon so gewesen, dass wir die europaweite Ausschreibung angestoßen haben«, sagte Jens Bölk.

Kosten des Umbaus

Der Umbau des Freibades werde 3,5 bis 4,5 Millionen Euro kosten. Man werde sich die eingehenden Vorschläge genau anschauen, betonte Stargardt. Er machte auch darauf aufmerksam, dass der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post im Gespräch mit Bürgermeister Heinrich Vieker Fördermöglichkeiten für das Projekt aufgezeigt habe.

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